DIE INDIREKTE REDE

El estilo indirecto

© Justo Fernández López


 

Creí mi hogar apagado,

y revolví la ceniza ...

Me quemé la mano.

[Antonio Machado (1875-1939):

Poesías completas, Madrid: Austral, 1963, p. 204]

·

Ayer soñé que veía

a Dios y que a Dios hablaba;

y soñé que Dios me oía ...

Después soñé que soñaba.

[Ebd., p. 156]


Deutsche Beispiele

 

Nietzsche sagte: Falsch sei jede Wahrheit, die nicht durch Lachen begleitet wird.

 

[1]

Fast zehn Jahre sind vergangen, seit ich Wolfgang Ambros in einem Artikel symbolisch in Pension schickte. Ambros, der damals nicht recht gut verkaufte, sei einfach nur noch peinlich, schrieb ich.

[2]

Die Postille "Voici" bezeichnet Cindy Crawford als bisexuell. Das Modell wird unter der Gürtellinie attackiert: Ein Magazin behauptet, sie liebe auch Frauen, habe seit Jahren einen Seiten-Galan namens Randy Gerber und pflege im übrigen mit der Sängerin K. D. Lang fleischlichen Umgang. Im übrigen, so "Voici", hätten die beiden durch gezielte PR-Aktionen Paparazzi buchstäblich zum Abdrücken gezwungen, um das Bild skandalfreier Zweisamkeit in den Medien zu lancieren.

[3]

Die ÖVP-Generalsekretärin Korosec konterte, Haider habe mit dieser Aussage jede Kompetenz und Glaubwürdigkeit verloren.  Er könne einfach nicht mehr ernst genommen werden.

[4]

Ein deklarierter Gegner der FP-Ausgrenzung ist auch ÖAAB-Chef Höchtl. Man dürfe sich nicht bereits vor einer Wahl festlegen. Es würden keine Koalitionsgruppierungen, sondern Programme und Personen gewählt, bekräftigte Höchtl am Donnerstag. Der Meinungsbildungsprozeß in der ÖVP für eine "bürgerliche Zusammenarbeit" sei schon viel weiter vorangetrieben worden, als dies "Noch-ÖVP-Obmann Busek" wahrhaben wolle.

[5]

58 Prozent des bosnischen Territoriums soll die moslemisch-kroatische Föderation umfassen. Das sei "zuviel", übt ein hoher amerikanischer Regierungsbeamter Kritik. Das sei zuviel, meinen auch die bosnischen Serben.

[6]

Bartenstein bezeichnete sein Zitat ("Haider würde in einer Regierungsverantwortung anders agieren als heute, er ist lernfähig") als aus dem Zusammenhang gerissen. Die Haider-FPÖ sei kein Koalitionspartner.

[7]

Lacina wies die Vorwürfe zurück:  1993 sei es zu einem unerwarteten Wirtschaftsrückschlag gekommen, der mit Gegenmaßnahmen beantwortet worden sei - um eine schwere Rezession zu verhindern. Auch Haiders "Hiobsbotschaft", 1995 werde sich die Situation verschärfen, wies Lacina vehement zurück.

Seine Antwort wurde zum Plädoyer für die EU: Die Wirtschaft  der BRD habe wesentlich von der Öffnung der Märkte in der EU profitiert. Deshalb könne Österreich durch die Integration wesentlich mehr gewinnen.

[8]

Benetton kritisierte das neue Reglement der FIFA, neue Teile am Auto hätten noch nicht getestet werden können.

[9]

Löschnak forderte einen klaren Kopf. Mit Emotionen sei das Problem nicht zu lösen.

[10]

Nach Einwänden der obersten Organe wird die Besoldungsreform nachverhandelt. Eine Besoldungsreform, die die Prüfer des Rechnungshofes benachteiligt.

Die Geister scheiden sich an der Frage, ob diese Verluste durch eine Ausgleichszulage wettgemacht werden sollen. Immerhin würde dies Mehrkosten von mehr als 7 Mio. S nach sich ziehen. Bis nächste Woche soll eine Lösung ausverhandelt werden.

[11]

Klintons Sex-Affäre: Nur nicht hudeln. Während versucht wird, die Glaubwürdigkeit von Paula Jones zu untergraben, will Clintons Rechtsanwalt Bob Bennett beim Kongress durchsetzen, dass ein amtierender Präsident keinesfalls vor ein Gericht geladen werden kann. "Wenn man erlaubt, dass der Präsident der USA angeklagt werden kann, müssen Sie sich die Konsequenzen vorstellen", argumentiert er. "Der Präsident müßte 365 Tage des Jahres damit verbringen, Fragen von Rechtsanwälten zu beantworten." Clinton hat erklärt, er sei bereit, alle legalen Möglichkeiten bis hinauf zum Obersten Gerichtshof auszuschöpfen, um nicht vor Gericht aussagen zu müssen.

Dieser Rechtsweg kann natürlich Jahre dauern.

[12]

Fragen mich meine Schüler zum Thema Jugendarbeitslosigkeit, sage ich, dass ein EU-Beitritt der Oberschicht nützt, der Masse aber französische Verhältnisse drohen.

[13]

Pilz hat sich gegen Vranitzkys Garantie gewendet, dass Österreich auch in der EU AKW-frei bleiben werde. Pilz sagte, der Bundeskanzler solle vielmehr garantieren, dass künftig mit österreichischen Geldern keine grenznahen AKW finanziert werden.

[14]

Von wegen Krebs: US-Star Sean Connery geht's blendend. Für die jüngsten Gerüchte, er sei an Krebs erkrankt, hat Connery selbst nur einen zynischen Lacher übrig.

[15]

Auf der Tribüne 1860-München-Trainer Werner Lorant. Über Meldungen, wonach er Hickersbergers Nachfolger werden soll, schüttelte er nur den Kopf. Vielmehr wäre er dagewesen, um Peter Stöger und Libero Zsak zu beobachten.

[16]

Flöttl jun. ließ das Nachrichtenmagazin "News" beschlagnahmen.

"News" hatte berichtet, FBI und DEA würden wegen Verdachts der Geldwäsche aus Drogengeschäften gegen ihn ermitteln.

[17]

Paula Jones ist die einzige der drei Corbin-Schwestern, die die High-School abgeschlossen hat. Zum Zeitpunkt des angeblich unsittlichen Clinton-Angebots im Mai 1991 war sie gerade seit zwei Monaten als Sekretärin einer Regierungskommission für industrielle Entwicklung beschäftigt. Am 8. Mai sei Clintons Leibwächter Danny Ferguson zu ihr gekommen und habe sie zu einem Treffen mit dem Gouverneur Clinton eingeladen. Als sie allein waren, habe Clinton versucht, sie zu küssen, und seine Hände seien ihre Beine entlang gewandert. Sie selbst sei davongelaufen mit den Worten: "Ich bin nicht so ein Mädchen!" Die Behauptung von Paula Jones, ihr unglückseliges Treffen mit Bill Clinton habe ihr beruflich geschadet, ist leicht zu widerlegen: ...

[18]

Zu sechs Jahren Gefängnis war Boxweltmeister Mike Tyson verurteilt worden, weil er ein Mädchen vergewaltigt haben soll. Was sich damals um zwei Uhr nachts im Zimmer 606 des Canterbury Hotels wirklich abgespielt hat, wird wohl nie geklärt werden. Die damals 18jährige Desiree, eine lokale Schönheitskönigin, ging lachend mit dem Boxweltmeister Tyson in das Hotel. Während das Mädchen sagt, sie wollte nicht Sex, erklärte Tyson, sie habe ihn nur angezeigt, weil er zu faul gewesen sei, sie nachher im Auto nach Hause zu bringen. Der schwarze Aktivist Pearson: "Die Leute denken sich: Was hat das Kind mitten in der Nacht im Zimmer von Tyson wollen, wenn nicht das eine?"

[19]

 "Die SPÖ weiß genau, wo sie uns treffen kann, und dort hackt sie ein", heißt es im VP-Klub. dass die Bundesstaatsreform über den Sommer "verschleppt" werden soll, geschehe "nur deswegen, weil die SPÖ weiß, dass Föderalismus im besonderen Interesse des ÖVP liegt."

[20]

FP-Bundesparteitag. Jörg Haider holte in Linz zum Rundumschlag gegen politische Gegner und Kritiker aus den eigenen Reihen aus. Auf dem "steilen Aufstieg" der FP "zu einem faszinierenden Gipfel" sei die Luft sehr dünn geworden, und da hätten "manche Angst" bekommen. Ängstliche Funktionäre, die nur "ich" und nicht "wir" sagen, könne die FPÖ aber  nicht brauchen. Der Dritte Wiener Landtagspräsident, der am Abstimmungsabend mit der Industriellenvereinigung gefeiert hatte, erhielt verbale Ohrfeigen. Es schmerze, wenn bei Siegesfeiern der Gegner plötzlich "auch Freunde auftreten".

Zuvor hatte Meischberger Hirnschall als "Werkzeug der Haider-Gegner" bezeichnet. Hirnschall antwortete darauf am Nachmittag, die FPÖ befinde sich auf einem gefährlichen Weg.

Zurück zu Jörg Haider: Er findet jetzt schon keine EU-Befürworter mehr. Die Österreicher seien bei dieser Entscheidung "brutal unter Druck gesetzt" worden. Selbstverständlich hätten auch EU-Befürworter Platz in der FPÖ.

Mit sämtlichen politischen Gegnern ging er hart ins Gericht: Das verlässlichste an den Grünen sei deren Unverläßlichkeit. Liberalen-Chefin Schmidt sei am Sonntag "wie eine Dirne vom Tanz gegangen", weil keiner sie aufgefordert habe, beim Erfolgstanz mitzutanzen.

Die SPÖ habe mit ihrer Regierungspolitik einen "gesellschaftspolitischen Scherbenhaufen" hinterlassen. Die ÖVP würde ihren eigenen Bundespräsidenten demontieren. [KURIER:  Nr. 167, 19.6.94, S. 2 ]

[21]

Nach der EU-Volksabstimmung sei "mehr denn je darauf zu achten, wie Europa in Zukunft aussieht", betonte Verzetnitsch. Zur Vielfalt Europas gehöre auch eine Vielfalt an Medien. Es werde daher bei der Debatte über Medienpolitik "zu Recht festgestellt, wie wichtig österreichische Medieneigentümer sind". Keinesfalls dürfe, "im Kaffeehaus über die Blattlinie entschieden werden", unterstrich Versetnitsch. Die Mitbestimmung der österreichischen Journalisten müsse in jedem Fall bleiben.

[22]

Die SPÖ präsentierte einen "Pakt für Österreich", den sie mit der ÖVP abschließen will. Die EU-Kompetenzen sollen während des Wahlkampfes außer Streit gestellt werden.

Die VP müsse ihre Blockaden, mit denen sie Beschlüsse der Koalition verhindere, aufgeben.

Trotz eines Fairnessabkommens für den Wahlkampf schoss Cap aus vollen Rohren in Richtung ÖVP. Busek solle in der EU-Frage nicht versuchen, über "die Hintertür" an die Macht des Kanzlers heranzukommen.

[23]

 "In welchem Jahrhundert lebt der Ober-Macho eigentlich?" Diese Frage der SPD gilt Bayerns Senatspräsidenten Schmitt Glaeser. Er ist gegen eine Frauen-Quotte im Senat, weil die Damen "nicht genügend ausgebildet" seien.

[24]

Laut Staatsanwalt Herbert Körber erzählte der Universitätsprofessor kranken Leute gern, wie kostspielig "seine" Arzneien seien. In Wahrheit zahlte die Krankenkasse. Demnach verrechnete er doppelt.

[25]

Weiter Tauziehen um Roman Mählich. Der Spieler hat bereits für den FC Tirol unterschrieben und will die nächsten drei Jahren in Tirol bleiben. Rapid will ihn noch nicht abgeben. Bei Rapif glaubt man indes, dass Mählich in Innsbruck im Schatten von Peter Stöger ohnehin stecken bliebe. Er könnte sich bei Rapid besser entwickeln. Wenn er aber wirklich nicht zur Heimkehr nach Wien zu überreden ist, soll er wenigstens nicht um das "Butterbrot" von 2,2 Millionen Schilling abgegeben werden, sondern um einen seiner Klasse gerechteren Betrag. Die Ligakommission soll ihn einstufen.

[26]

Der Wiener Anwalt sprach von mehr als vier Millionen S Honorarforderung. Etwa 40.000 S habe er erst bekommen.

[27] 

Der russische Rechtsextremist Schirinowski ist am Sonntag zu einer KSZE-Tagung nach Wie gekommen. Gleich am Flughafen wiederholte er seine alte Forderung nach der Wiederherstellung der früheren Sowjetunion. Europa solle zweigeteilt werden, weil die Lebensart so unterschiedlich sei, meinte Schirinowski.

[28]

In einem Interview mit der SZ sagte der US-Präsident, er glaube nicht, dass man durch Abwertungen Wohlstand schaffen könne.

[29]

Empörung in Europas Presse über den türkischen Tourismusminister Ates: Er fordert Mäßigung bei Berichten über Terror in der Türkei - es gebe Zusammenhänge zwischen der Verbreitung von Terrorismus und Europas Medien-Berichterstattung.

[30]

Hilde Hawlicek erklärte, die Diskussion sei bisher "alles andere als sachlich" verlaufen.

[31]

Die FPÖ sei schon seit längerem "in Richtung bürgerlich unterwegs", stellte der Generalsekretär fest. Er wolle dies so interpretiert wissen: Es gehe um eine große Bandbreite von Leuten, die man ansprechen will.

[32]

Bittersüße Schokolade. Mexiko, 1992. Von Alfonso Aran. Mit Lumi Cavazos. Wie ein Schmalzgebäck, das mit heißem Öl in Berührung kommt und Bläschen schlägt, so ist die Liebe. Das Mädchen Tita darf sie nicht spüren. Mama verbietet es. Mama sagt, Tita soll kochen. Das macht sie: sehr erotisch! Poesie liegt vor allem in den Bildern. Und natürlich gibt es Bläschen!

[33]

Die Einsetzung von Ex-Vizebürgermeister Bruno Wallnöfer als Vorstandsdirektor der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKAG) sei Ergebnis eines "Polit-Paktes", der die Zeiten einer schwarz-roten Rathauskoalition wieder aufleben lasse. Und: Die ganze Gründungsgeschichte der IKAG seine eine "dubiose Geschichte", folgert FP-Stadtrat Rudi Federspiel.

[34]

Die Botschaft an Busek: Bei allem Verständnis für Taktik - er solle den Bogen nicht überspannen; die Partei werde nicht vor ihm "knien".

[35]

Das Image des Talents pflegte der Jurist in langen Briefen an Bundesligapräsidenten von München bis Köln. Darin ließ er wissen, Möller und Gerster seien vom "Elternhaus zu Bescheidenheit und tadellosem sportlichen Verhalten" erzogen, deshalb sei "Geld für Herrn Möller nebensächlich".

[36]

Die EU-Volksabstimmung ist von EU-Gegnern nun beim Verfassungsgerichtshof angefochten worden. Argumente für die Anfechtung: Die Staatsorgane hätten sich nicht neutral verhalten, die Frist zwischen Referendum und Abschluss des EU-Vertrages wäre zu kurz und die Kundmachung nicht ordnungsgemäß gewesen.

[37]

-Ich habe mit meinem Freund gewettet, Tom Cruise sei 1 m 78 groß - er hingegen behauptet, er sei lediglich 1 m 63 'klein'. Wer hat denn nun recht?

-Liebe Nina, leider konnte mir niemand ganz genau über Toms Körpergröße bescheid sagen, aber soviel steht fest: worum auch immer Sie gewettet haben mögen.

-Ihr Freund bekommt's! Denn Tom Cruise ist mit Sicherheit kleiner als 1 m 70!

[38]

Die Bank Austria lässt sich nicht prüfen: ÖVP und Opposition empört.

Die Bank Austria suche keine Konfrontation, wolle die unterschiedliche Rechtsauffassungen aber vom VfGH klären lassen. Das war die Stellungnahme der größten Bank Österreichs zum Tauziehen mit dem Rechnungshof.

[39]

Wir sagen leichthin, dass diese oder jene Geschichte nur ein Märchen sei, was soviel heißt, wie eine erfundene, vielleicht sogar erlogene Geschichte, ohne Wahrheit, etwas was wir nicht ernst nehmen müssen.

[40]

Politikerinnen von SP und VP werfen der Kanzlergattin vor, sie habe keine Ahnung von der Lebenssituation der Frauen. Vielen bleibe nichts anderes übrig, als arbeiten zu gehen.

[41]

Parallel dazu wurden die Vranitzkys als Musterfamilie positioniert. Das Ehepaar als Großeltern, Golfer und Gastgeber - harmonisches Familienleben wurde auf Hochglanzpapier unter die Leute gebracht. Das war reine Zufall, heißt es im Kanzlerbüro. Die Info-Lawine über Familien-Interna sei nicht gewollt und schon gar nicht gefördert worden.

[42]

Schmeißt Egon Coordes alles hin, noch ehe es richtig begonnen hat?

Der Trainer ließ durchblicken, dass er es unter solchen Umständen nicht aushalten werde, dass er so etwas noch nicht erlebt hätte.

[43]

Für Frauenministerin Johanna Dohnal sind die umstrittenen Aussagen von Christine Vranitzky über die Berufstätigkeit von Frauen "die Meinung einer Privatperson". Franz Vranitzky meinte gestern, seine Frau habe "weder eine politische Funktion noch ein Regierungsamt". Wer etwas über die SP-Familienpolitik wissen wolle, solle sich an ihn selbst wenden.

[44]

Die zarte Melanie soll ihren Mann ermordet haben. Frank Maguire übernimmt ihre Verteidigung. Doch als sich Melanie in ihn verliebt und er sie zurückweist, dreht sie durch. Sie läßt Franks Frau töten. Doch Melanie behauptet, Frank wäre der Anstifter.

[45]

Ob Beckenbauer sein Engagement bereut? Zu bereuen gebe es nichts.

[46]

FPÖ und Grünen hätten ihre Oppositionsrolle zum Selbstzweck erklärt. Dies habe nichts mit politischer Verantwortung zu tun, so Schmidt.

[47]

Behaupte Löschnak, die Caritas habe ihm den ganzen Tag über keine Flüchtlingsquartiere nennen können, ließ die Caritas nach der Sendung mitteilen, sie habe dem Innenministerium untertags eine Liste mit Unterkünften zukommen lassen. Da hapert es offenbar bei der Verwaltung des Elends.

[48]

Israel müsse achtgeben, in seinem jetzigen Schwung die Palästinenser nicht wirtschaftlich zu überwältigen, was diese als Bedrohung empfänden, so der frühere israelische Botschafter in Wien, Michael Elizur.

[49]

Frau Dohnal zum ORF: Was zu sagen war, habe sie gesagt.

[50]

"Die VP macht hier traditionelle Politik für die eigene Klientel", analysiert Cap. "Maderthaner unterstellt, dass die Österreicher am Montag krankfeiern. Und wenn Bildung etwas kosten soll, heißt das: Nur jene, die es sich aus ihrer Herkunft leisten können, sollen eine gut Ausbildung erhalten." Während Cap in den USA eine "Renaissance des Staatsinterventionismus" ausmacht, habe sich die VP nie von Reagans und Thatchers Wirtschaftsideen verabschiedet. Ausgerechnet jetzt komme Busek auf den Slogan "Mehr Privat, weniger Staat" zurück,  "gerade als sich in Hallein zeigt, wie sich ein Privater aufführt. Das soll Busek den Betroffenen allein erklären, da sich der Staat aus allem heraushalten soll. [News, 13/93,s.24]

[51]

Pius Strobl kritisiert den ORF: Der ORF verschwende 500 Millionen. Die Quelle dieser Verschwendung liege in der "Struktur" des ORF. Satte 500 Mio. wären durch innenbetriebliche Maßnahmen aus dem laufenden ORF-Budget freizumachen.

[52]

Beim Barte des Propheten, beim Leben seiner beiden Kinder, beim Augenlicht seiner Mutter. Immer wieder hatte Diego Maradona nach dem WM-Spiel zwischen Argentinien und Nigeria (2:1) seine Unschuld beteuert. Natürlich habe er im Vorfeld der WM, in dem er 15 Kilo abgenommen hatte, verschiedene Medikamente eingenommen. Aber ob jene auf der Dopingliste stünden oder nicht, das hätte er wirklich nicht wissen können.

[53]

Wegen verquerer Israel-Äußerungen musste Grünen-Sprecher Ströbele zurücktreten. Jetzt soll alles nur ein Missverständnis gewesen sein.

[54]

Krieg in Bosnien: Moslems sollen chemische Granaten gegen Serben eingesetzt haben.

[55]

Die Meldung, wonach der Irak das US-Ultimatum zum Truppenabzug aus Kuwait akzeptiert haben soll, wurde bereits wenige Minuten nach der Bekanntgabe widerrufen.

[56]

Am Dienstagabend kam eine Agenturmeldung aus Lyon, wo Muster zur Zeit spielt, wonach Muster nicht bereit sie, für Österreich im Davis-Cup zu spielen. Muster soll seine Absage mit "Schwierigkeiten mit dem Verband" begründet haben.

[57]

-Es heißt, ich soll mich der Frau sittlich genähert haben. [Jack Unterwegger] -Unsittlich heißt das. [Staatsanwalt Gasser]

[58]

So nebenbei erzählt er, dass sich Beckers Manager Tiriac telefonisch bei ihm bedankt habe. "Ich soll ihn anrufen, wenn ich was brauche".

[59]

Der Leiter der Kulturabteilung des Landes zeigte sich überrascht von einer (noch inoffiziellen) Mitteilung des Leiters des Denkmalamtes, Franz Caramelle, auf dem Dachboden der Propstei im Dom zu St. Jakob habe man eine Fülle von Kunstwerken gefunden. Darunter soll sich ein Werk Max Weilers aus den dreißiger Jahren befinden.

[60]

Heide Schmidts Botschaft an die Wähler: Man müsse Überzeugungsarbeit leisten dürfe bis zur letzten Minute, dürfe den Optimismus nicht verlieren, denn es gehe nur darum, "wie stark" das LIF im nächsten Nationalrat vertreten ist. Die Frage nach dem "ob" will sie "gar nicht erst verbalisieren" ...

 

Und Karl Belcredi ging zum Regenbogen

 

Er steht vor der Skulptur und schaut ein bissel traurig drein. „Das ewige Idol“, Auguste Rodin. Ja, ja, die Beziehung zwischen Mann und Frau, bekennt er mit einem kleinen Seufzer der Bewunderung. Wie sie scheinbar zurückweicht und ihn dennoch eigentlich beherrscht. Nein, wirklich wunderbar.

Carl Miachel Belcredi. Und die Kunst. Eines der wenigen Dinge schließlich, die man sich so göntt neben dem Beruf. Und gleich gerät er auch ins bedeutungsvolle Schwärmen: „Die Sprache des Künstlers zu verstehen. Das, was man nicht in Worte fassen kann.“ Nein, wie bewundernswert.

Aber er ist schwer aufzuspüren, der privateHerr Belcredi. Also Ausstellungen, das hätten wir einmal - „Kunst ist eine wunderbare Art, kultiviert zu leben.“ Dann wäre da auch noch die Fliegerei, aber diese Liebe sei heute doch schon sehr „gereift“. An die 200 Flugstunden im Jahr auf fast allen Kontinenten der Welt hätte er absolviert, aber heute gäbe es andere Prioritäten. Segeln geht er auch noch dann und wann. (Das vor allem gemeinsam mit seinem Sohn.) Und Freunde, ja, das sei ihm wichtig. Da hätte man vielleicht sogar das eine oder andere falsch gemacht im Leben, nickt er und zitiert eine russische Geschichte: Der Tod kommt zum alten Mann und sagt, es wäre an der Zeit. Nein, sagt da der alte Mann, gibt mir noch ein paar Jahre. Na gut, sagt drauf der Tod, wie viele? So viele, wie der Baum hier Blätter hat. Nie und nimmer, sagt der Tod, das sind viel zu viele. Na gut, dann wenigstens so viele, wie er Äste hat. Auch nicht, sagt der Tod, und fragt, wie viele Freunde denn der alte Mann noch hat. Da denkt der nach, sagt traurig, keinen, und geht mit dem Tod mit.

Doch irgendwie kommt bei Carl Michael Belcredi früher oder später alles beim Wetter an. Und da wird’s lebhaft, schwärmerisch und Sonnenschein. „Österreich hat das schönste Wetter der Welt“, sagt er bestimmt, „drumm sind wir auch so offen, tolerant und flexibel.“

Denn das Wetter präge den Charakter, ohne Zweifel.  

[KURIER-FreiZeit, Heflt Nr. 351, 13.07.96]


„Unbotmäßig“ und „frech“

 DER TAGESSPIEGEL – Berlin – 20. Dezember 1998

 Ingrid Strobl untersucht, wie sich jüdische Frauen gegen Nazi-Deutschland wehrten

VON ANJA KÜHNE

 

Ingrid Strobl: Die Angst kam erst danach. Jüdische Frauen im Widerstand. 1939-1945. 479 S., Fischer, Frankfurt am Main, 1998. 28 Mark.

Jüdische Frauen und antifaschistischer Widerstand - beides schloss sich für viele Historiker lange Zeit aus: Den Juden wurde vorgeworfen, sie seien „wie die Lämmer zur Schlachtbank gegangen“, den Frauen, sie hätten den „echten“, nämlich bewaffneten Widerstandskämpfern lediglich die Koffer getragen oder die „Verwundeten eingesammelt“.  Was den Anteil der Juden am Widerstand betrifft, so hat sich die Geschichtsschreibung zwar fast überall in Europa seither korrigiert. Über die Rolle der Frauen weiß man aber noch immer vergleichsweise wenig.  In ihrem neuen Buch versucht die Publizistin und Dokumentarfilmerin Ingrid Strobl, jüdische Widerstandskämpferinnen in den ehemals deutsch besetzten Ländern Europas aus ihrem „Schattendasein ins Licht der Historiographie“ zu rücken. Zehn Jahre lang hat sie dazu Archivmaterial, Briefe und Tagebücher gesichtet sowie zahlreiche Interviews mit Überlebenden geführt.

Nun stellt sie in ihrer Studie Formen und Wert des weniger beachteten „humanitären“ oder „politischen“ Widerstands dar, an dem besonders Frauen beteiligt waren.

So hat sie gründlich aufgearbeitet, wie jüdische Frauen in den besetzten Ländern Netze für die illegale Unterbringung von Flüchtlingen aufbauten, illegale Zeitungen verteilten, oder wie sie Kindergruppen evakuierten und damit vor der Gaskammer bewahrten. Warum hatten Frauen im Widerstand vor allem nicht-militärische Aufgaben?  Strobl sieht den Grund dafür weniger darin, dass nicht-bewaffnete Aktionen vermeintlich der weiblichen Rolle besonders zu entsprechen schienen: Die von Strobl befragten Widerstandskämpferinnen fühlten sich in den Gruppen den Männern gegenüber weitgehend gleichberechtigt.

Vielmehr seien die Frauen für Verbindungsdienste tatsächlich besser geeignet gewesen: Sie seien in Westeuropa nach Einführung der Zwangsarbeit im Straßenbild weniger aufgefallen und hätten die geschlechtsspezifischen Vorurteile des Gegners ausnutzen können, indem sie sich durch Kinder oder eine vorgetäuschte Schwangerschaft tarnten.

Strobl stellt fest, dass viele der überwiegend jungen Frauen, obwohl sie sich an lebensgefährlichen humanitären Aktionen beteiligten und ständig unter enormen psychischem Druck standen, ihre Arbeit nicht als „richtigen Widerstand“ einschätzten, sondern als „frech“, als unbotmäßige und riskante „Sozialbarbeit“, die nun einmal getan werde musste. Nach dem Krieg seien sie in dieser Minderbewertung bestätigt worden: Orden, aber auch Berechtigungsausweise für ehemalige Widerstandskämpfer seien vor allem an Männer vergeben worden.

 

Zurück-Treten

 

Na also, es hat zwar (zu) lange gedauert, aber jetzt hat ÖAAB-Obmann Josef Höchtl doch aufgegeben: Er tritt zurück. Leider auch im übertragenen Sinn: Er tritt auf seine Kritiker zurück. Ungeniert wirft er ihnen eine massive „Menschenhatz“ vor, die allein ihn gezwungen habe, sein geliebtes Amt zur Verfügung zu stellen. Böswillig sei er seines politischen Spielraumes beraubt worden, könne seine erfolgreiche Arbeit nicht fortsetzen. Er gehe daher - seiner Gesinnungsgemeinschaft zuliebe. Ein unschuldiges Opfer unklarer Gesetze, von denen viele andere auch profitiert hätten.

Höchtl beweist mit jedem Wort, dass er noch immer nicht verstanden hat. Etwa: dass man nicht zwei Jahrzehnte Gehalt, Jubiläumsgelder inklusive, beziehen kann, ohne auch tatsächlich an seinem Arbeitsplatz zu erscheinen und zu arbeiten. Das mag unter Nachsicht aller Taxen gesetzlich tatsächlich möglich (gewesen) sein. Politisch und moralisch ist es indiskutabel. Das wär’s -und keine finstere Verschwörung.   [KURIER, Nr. 196, 18.07.1996]

 

Unrichtige Behauptung

 

In einem namentlich nicht gezeichneten Artikel im Tirol-KURIER vom 6. Juni „FP-Politiker fordert Rücktritt von Krebs“ wird als Einleitung zu einer Aussage des FPÖ-Politikers Rudi Federspiel behauptet, auch ich hätte den Rücktritt des Innsbruckers Vizebürgermeisters Rudolf Krebs verlangt. Diese Aussage ist unrichtig.

Wahr ist vielmehr, dass ich im Zuge einer Pressekonferenz zum Thema „Parteireform“ auf die Frage eines Journalisten geantwortet habe, dass ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Erklärungen über personelle Änderungen innerhalb der Innsbrucker Partei abgebe, dass ich aber davon ausginge, dass es im Herbst zu personellen Veränderungen kommen wird. Diese werden jedoch von meinen Parteifreunden in Innsbruck nach eigenen Überlegungen zu entscheiden sein.

Es wäre daher völlig sinnwidrig, würde ich den Rücktritt von Vizebürgermeister Krebs verlangen. Diese Formulierung würde beinhalten, dass es in dieser Frage Meinungsunterschiede zwischen den Parteifreunden in Stadt und Land gibt. Dies ist nicht der Fall. [Hans Tanzer]

 

Das psychosomatische Leiden

 

Einer der Unterschiede, die zwischen dem psychosomatischen Leiden und der Hysterie auszumachen sind, liegt meines Erachtens in der verschiedenartigen Übertragungskonstella-tion. Zurück zu Herrn F. Als ältestes von 4 Kindern sei er in der Schweiz aufgewachsen.

Seine Eltern seien einem Mittelmeerland entstammt. Ihre Muttersprache hätten sie beibehalten und sie würden sie mit den Kindern und unter sich sprechen. Deutsch würden sie nur mangelhaft beherrschen. Herr F. sei zweisprachig aufgewachsen, und die deutsche Sprache berge die Möglichkeit, sich von seinen Eltern abzusetzen. Den Vater beschrieb er als autoritären Charakter, der nicht nur einen patriarchalen Zug, sich als Familienoberhaupt zu gebärden, gehabt habe, sondern der auch militärisches Gehabe als ehemaliger Berufssoldat an den Tag gelegt habe. Er beschrieb ihn als jähzornigen, z.T. gewaltsamen Mann, mit dem er ein ausgesprochen schlechtes Verhältnis habe. Die Mutter habe sich dem Vater oft dem Frieden zuliebe unterstellt. Sie sei warmherzig gewesen, habe aber unter seinem Vater auch gelitten; es sei oft zu Zank und Krach zwischen beiden gekommen.

In der Schilderung seiner Familienverhältnisse, seiner Herkunft, seiner Jugenderlebnisse kam er auch einmal auf die Religion zu sprechen, die in seiner Familie eine besondere Rolle gespielt habe. Er habe die Religion als einschränkend erlebt, ja sie sei ihm so blutschwanger vorgekommen. Als an dieser Stelle der Signifikant „Blut“ in Verbindung mit seiner Darmerkrankung gebracht wurde, stockte er und war sichtlich bewegt.

 


Dt. Konditional  <> Sp. iba a + infinitivo

 

[1]

García Márquez beschreibt die Täter detailliert, mit all ihren Beweggründen: „Das gemeinsame Bewusstsein der Kidnapper war absoluter Fatalismus. Sie wussten, dass sie früh sterben würden, sie fanden sich damit ab und lebten für den Moment.

Sie entschuldigten ihre fürchterliche Arbeit damit, dass sie derart ihrer Familie unterstützen konnten.“ Gabriel García Márquez schildert die Mühen der Schreibarbeit: Es war ein Riesenaufwand, und keiner dachte, dass es so aufreibend werden würde. Ich wollte immer schon ein nicht-fiktives Buch schreiben. [Über den letzten Roman von García Márquez: Nachrichten von einer Entführung]

[2]

Sie hat mitgemacht und gewusst, für welchen Zweck die Millionen verwendet werden sollten.

[3]

Auf die Frage des Moderators, wann er endlich seinen Stil ändern würde, antwortete Bischof Krenn: “Da müsste der liebe Gott abdanken, denn ich vertrete die Wahrheit, die uns Gott gab.“

 


Spanische Beispiele

 

[1]

Luis Ocaña, una gloria del ciclismo español, se suicidó ayer en su casa de la localidad francesa de Armagnac. Hace unos días se reunió con José Manuel Fuente, otro de los grandes del ciclismo español, para tratar de negocios. "Lo encontré muy bien, como siempre, tan guapo", afirmó ayer Fuente. El ex ciclista asturiano comentó que en ningún momento le dijo que tuviera ningún problema grave. Se dice que en los últimos meses se había deteriorado la relación con su mujer. Parece que se encontraba en trámites de separación.

[2]

Yo, en San Petersburgo, ya no sé cómo voy a dar de comer a la población, puesto que los víveres de que disponemos no alcanzan para dos meses.

[3]

La cuestión es que arma el cisco. Luego pone cara de colegial de los salesianos. Dice que nadie le entiende, pero todos le necesitan. Que va a fundar un partido político progresista y un periódico que lo apoye. Que se preparen. Que le oigan bien: él es otro Ángel Cristo, amante de las fieras, pese a los zarpazos que puedan darle, y él es también quien más ha hecho por su tierra [Cantabria]. O incluso por su mar, pues a la altura de la playa del Camello ha sacado de las aguas un parque zoológico donde leones, osos y pingüinos alegran el paisaje de la Magdalena. 

[4]

Nunca pensé que iba a pasar en Rusia lo que está sucediendo, declaró Gorbachov.

[5]

Augusto Gómez Villanueva dijo que no dijo lo que dicen que dijo.

[6]

El ladrón tenía razón de que usted creería que al ladrón no le había dado tiempo de llevarse nada de valor. Cuando usted descubriese el robo, él ya estaría a salvo y muy, muy lejos.

[7]

Según este historiador, Felipe II sería un obsesivo que habría llevado a españa a perder más tarde elimperio de ultramar.

[8]

Cuando murió mi mujer, dije que había acabado como narrador, que ya no volvería a escribir más. Pero he vuelto a las andadas.

[9]

Adivinanza real. ¿Quién y por qué ha filtrado a la prensa la falsa noticia de que su Majestad el Rey Don Juan Carlos ha encargado un nuevo barco para sustituir al yate „Fortuna que se estaría construyendo en los astilleros de Bremen, Alemania, y que tendría un coste aproximado de 3.700 millones de pesetas? [EL TIEMPO, 6 / 5 / 96 / 9]

[10]

Hablando de educación, el gran psicoanalista americano decía que al niño hay que enseñarle a autovalorarse.

[11]

Otro aspecto que advierte Gili Gaya en relación con las partículas que analiza afecta al registro de su uso. Serían, así, propias de la lengua literaria. En cambio, se usarían comúnmente en la conversación, con los mismo sentidos. Un fenómeno sobre el que llama la atención el autor es el carácter de muletillas que tienen muchas de estas partículas.

[12]

Si dijo lo que dicen que dijo, González pecó como mínimo de imprudente, si bien no es lo mismo un comentario a micrófono cerrado que una afirmación en medio de un discurso.

 


Ayer soñé que veía

a Dios, y a Dios hablaba,

y soñé que Dios me oía,

luego soñé que soñaba.

 [Antonio Machado]

·

Me he despertado soñando,

soñé que estaba despierto,

soñé que el sueño era vida,

soñé que la vida es sueño

 [Miguel de Unamuno]


Ejercicios

 

Dice que ...

Ha dicho que ...

Dijo que ...

Diría que ...

 

Me gusta el calor. 

No llegaré antes del domingo. 

Me gustaría que invitaran también a Luis. 

Llegaré muy tarde, no me esperéis.

Ya he comprado los billetes de avión. 

He gastado mucho dinero en regalos.

Os llevo muchísimos regalos.  

Espero que os gusten. 

Decidme si me vais a buscar a la estación.

Decidme si queréis que os lleve alguna cosa más. 

Ya compré libros y discos.

La vida aquí es muy cara.

La gente es muy amable. 

Aprendí mucho español.  

Recorrí todo el país en coche. 

Lo que más me ha gustado de México ha sido Yucatán.

Las ruinas mayas son impresionantes.

Hacedme un buen escalope vienés.

Ya tengo ganas de comer salchichitas.

Eso yo no lo sé, pregúntaselo a tu profesor. 

En Córdoba visita la Mezquita.

Dile la verdad.  


¿QUÉ TE DICE/DIJO EL HORÓSCOPO?

 

AMOR

 

Encontrarás a tu gran amor.

Serás muy feliz con él / ella.

Pero no durará mucho tu felicidad.

No te cases con él / ella.

Espera algunos meses hasta conocerlo/la

No le digas que la / lo quieres.

Él / ella puede abusar de tu cariño.

 

DINERO

 

Te tocará la lotería.

No pregones tu suerte.

Sigue trabajando como siempre.

Vete al trabajo puntual.

Nadie debe sospechar que tienes dinero.

Mete el dinero en el banco.

Vete comprando cosas poco a poco.

 

SALUD

 

Actualmente estás un poco débil.

Tómate vitaminas todos los días.

En un mes te sentirás mejor.

Trabaja menos y con más alegría.

Discute menos con tu pareja,

El estrés es veneno para ti.

Vete temprano a la cama.

 

ÉXITO PROFESIONAL

 

Tendrás mucho éxito profesional.

Si sigues los consejos anteriores.

Toma con paciencia la envidia ajena.

Busca colaboradores idealistas.

Motiva a los que trabajen contigo.

Tú tienes que saber lo que vales.

No esperes a que te lo digan los demás.

 


 

  ¿Qué recado te dejó tu mujer?

 

Abre todas las ventanas cuando vuelvas a casa. Dale de comer al perro que tendrá mucha hambre. No pongas la televisión, está rota.

Hazte algo de cenar, en la nevera te he dejado carne y huevos.

No te vayas a la cama antes de que yo vuelva, espera por mí.

 

¿Qué le dijo su mujer?

 

Que cuando [él: salir] ________ de casa, no [olvidarse] _________  de cerrar todas las ventanas.

Que en cuanto [ella: llegar] ________ a Madrid, le  [llamar] ________.

Que esperaba  que [él: estar] ______ en casa, aunque [ser] ______ tarde.

Que no se [él: ir] ____  a la cama antes de que ella [llamar] __________.

Tan pronto como [ella: arreglar] _________ todo, [tomar] _______ el     primer avión en el que  [tener] _________ plaza.

Que aunque no [él] _______ ganas, que [procurar] __________trabajar lo que [él: poder] ___________

Que [él: comer] ________  bien, aunque no [él: tener] ________ apetito, porque [él: estar] ________ muy delgado.

Que el lunes lo  [ella: llamar] ________ a las siete para que no se [él: dormir] _________.

Que no [hacer] _______  falta que se  [él: quedar] ________ en casa todo    el día, que [salir] _______ a dar paseos.

Que [ser] _______conveniente que [él: dar] _______ paseos al aire libre.

Pero que ella no quería que [él: salir] ________ por la noche, porque nunca se [saber] ___________.

Que si [llama] _______ sus amigos y le [invitar] ______, no  [él: aceptar] __________, porque sus amigos [beber] __________ demasiado.

Que no [él: gastar] __________  demasiado dinero, que era  necesario que [ellos: ahorrar] __________.

Que si [llamar] _________ los  padres de ella, que la  [ellos: llamar] ___ _____ al hotel en Madrid.

Que  le [él: coger] ________ en vídeo todos los programas de televisión que [él: poder] _____.

Que el (hecho de) que no [ella: estar] ______  en casa no quería decir que  [él: poder] ________  invitar a todos sus amigos ... y amigas.

Que [él: procurar] _______ tener la casa limpia, que no quería que, cuando  ella  [llegar] _________ a casa, [estar] ________ todo patas arriba.

 

Que lo [querer] _______ mucho, pero que se [él: portar] ________ bien.

 


EL TURISTA  SORDO 

 

Guía

Me llamo Samuel y soy su guía en el Perú.

¿Qué dijo?

 

Guía

Espero que todos ustedes me entiendan bien.

¿Qué dijo?

 

Guía

Hablaré todo lo alto que pueda y lo más claro posible.

¿Qué dijo?

 

Guía

Cuando no entiendan algo, interrúmpanme.

¿Qué dijo?

 

Guía

¿Me oyen todos bien?

¿Qué dijo?

 

Guía

Ahora los llevaré al Hotel para que dejen allí el equipaje.

¿Qué dijo?

 

Guía

El que quiera, puede tomarse un baño en el hotel.

¿Qué dijo?

 

Guía

 A las siete saldremos a dar una vuelta por la ciudad.

¿Qué dijo?

 

Guía

 Cuando estemos en el hotel, les daré un plano de Lima.

¿Qué dijo?

 

Guía

 Espero que nadie se pierda por la ciudad.

¿Qué dijo?

 

Guía

 El que no quiera ver la ciudad, puede quedarse en el hotel.

¿Qué dijo?

 

Guía

 Mañana saldremos muy temprano para ir a Machu Pichu.

¿Qué dijo?

 

Guía

 El que esté muy cansado, que se quede hoy en el hotel.

¿Qué dijo?

 

Guía

 Espero que la excursión no sea muy agotadora para Vds.

¿Qué dijo?

 

Guía

 Pero de todos modos, la excursión merece la pena.

¿Qué dijo?

 


¿Qué preguntó la madre y qué le dijo el médico?

Doctor, mi  hija tiene mucha fiebre y tose mucho.

Dijo que

Puede ser solamente un resfriado.

Dijo que

Ojalá no sea el sarampión, pues ahora hay epidemia.

Dijo que

No, no creo que sea el sarampión, su hija ya es mayorcita.

Dijo que

Tiene cuarenta de fiebre.

Dijo que

Es mucha fiebre, pero espero que no sea nada grave.

Dijo que

A lo mejor es solamente una gripe o un resfriado.

Dijo que

No le dé nada de beber hasta que yo vaya.

Dijo que

Ella quiere que le dé una coca cola helada.

Dijo que

¡No se le ocurra darle nada helado de beber! 

Dijo que

En media hora estoy en su casa.

Dijo que

Ya sabe usted la dirección.

Dijo que

Sí, la sabía,  pero ya no me acuerdo del número.

Dijo que

Es la de siempre,  no hemos cambiado de domicilio.

Dijo que

Está bien, miraré en el listín de teléfonos.

Dijo que

 


Originalsatz im Imperativ 

> Indirekte Rede im subjuntivo

Dijo que ...

 

Dime la verdad

Decidme la verdad

Haz los deberes

Haced los deberes

Oye esta grabación

Oíd esta grabación

Cuidado, no te caigas

Cuidado, no os caigáis

Pon las noticias

Poned las noticias

Sal a la calle

Salid a la calle

Ten cuidado

Tened cuidado

Ven pronto

Venid pronto

Ve a visitarlo

Id a visitarlo

Ve estas fotos

Ved estas fotos

Dame el diccionario

Dadme el diccionario

Sé bueno

Sed buenos

Piensa en el futuro

Pensad en el futuro

Cuéntamelo todo

Contádmelo todo

Tradúceme la carta

Traducidme la carta

Pídeme un café

Pedidme un café

Invierte ese dinero

Invertid ese dinero

Huye cuanto antes

Huid cuanto antes

No os preocupéis tanto

No le hagas caso

No lo mimes tanto

No pongas esa cara

 

Qué escribió el Sr. Nieto Antúnez

 

Ángel Nieto Antúnez                                             

Calle Alcalá 60, 4., izqd.                                       

Madrid                                                          

Madrid, 2 de enero de 1994

 

INMOBILIARIA "Avestruz", S.A.                                   

Calle del Barco 2                                               

Madrid                                                          

                                                                 

Muy Sres. míos:

 

     El pasado lunes me entregaron Vds. la llave del piso que acabo de comprar, pero, antes de trasladarme, creo que será necesario hacer algunos arreglos, sino no les pagaré el resto que les debo.                                                   

                                                                 

     Para empezar, en la pared de la sala de estar hay una gran mancha de humedad, supongo que debe de haber alguna cañería rota en el piso de arriba. Contrólenlo, por favor, y en víen a un fontanero lo antes posible. Después, por supuesto, tendrá que venir un albañil para tapar el agujero y los pintores para que pinten de nuevo la pared.                                              

 

     Por otro lado, he visto que también hay un interruptor eléctrico que no va bien, a veces funciona y a veces no. Les ruego, por tanto, que envíen también un electricista que sea bueno.    

 

    Espero una respuesta rápida, de lo contrario tendré que tomar las medidas oportunas.

                                                                                                          

     Les saluda atentamente                                      

                                                               Fdo.: Angel Nieto Antúnez     

 


Pon en estilo indirecto el siguiente framente literario

 

„Tengo el cargo de pregonar los vinos que se venden en esta ciudad; acompaño a los que paceden persecuciones por justicia y declaro a voces sus delitos: soy pregonero, como se dicen en buen romance (= castellano). Hace años, el señor arcipreste de San Salvador de Toledo, teniendo noticias de mi persona, procuró casarme con una cruiada suya. Y así, me casé con ella, y hasta la fecha no me arrepiento de ello. Nos hizo alquilar una casilla a par de (= al lado de) la suya. Los domingos y casi todas las fiestas comíamos en su casa. Pero, malas lenguas, que nunca faltaron ni faltarán, no nos dejan vivir en paz hablando mal de mi mujer. Sin embargo, cuando siento (= oigo) que alguno quiere decir algo de ella, le atajo y le digo:

- Mire, si Vd. es amigo, no me diga cosa con que me enfade, que no tengo por amigo al que me hace enfadar, mayormente si me quiere meter mal con mi mujer, que es la cosa del mundo que más quiero y a la que amo más que a mí mismo. Yo juraré que es tan buena mujer como cualquiera dentro de Toledo. A quien me diga otra cosa, le mataré.

De esta manera no me dicen nada y yo tengo paz en mi casa.“

[Fragmento modernizado del último episodio de la novela picaresca La Vida de Lazarillo de Tormes, siglo XVI]

 

Lázaro contó que ...

 


 

Anoche cuando dormía

soñé, ¡bendita ilusión!,

que una fontana fluía

dentro de mi corazón.

Di, ¿por qué acequia escondida,

agua, vienes hasta mí,

manantial de nueva vida

de donde nunca bebí?

Anoche cuando dormía

soñé, ¡bendita ilusión!,

que una colmena tenía

dentro de mi corazón;

y las doradas abejas

iban fabricando en él,

con las amarguras viejas,

blanca cera y dulce miel.

Anoche cuando dormía

soñé, ¡bendita ilusión!,

que era a Dios lo que tenía

dentro de mi corazón.

 ·

 Cuando murió su amada

pensó en hacerse viejo

en la mansión cerrada,

solo, con su memoria y el espejo

donde ella se miraba un claro día.

Como el oro en el arca del avaro,

pensó que guardaría

todo un ayer en el espejo claro.

Ya el tiempo para él no correría.

·

Mas, pasado el primer aniversario,

¿cómo eran -preguntó-, pardos o negros,

sus ojos? ¿Glaucos? ... ¿Grises?

¿Cómo eran, ¡Santo Dios!, que no recuerdo?

 [Antonio Machado (1875-1939):

Poesías completas, Madrid: Austral, 1963]