DER MODALSATZ

© Justo Fernández López


 

Es ist schwer etwas zu wissen, und zu handeln,

als wüsste man’s nicht.

[Ludwig Wittgenstein: Über Gewissheit. Werkausgabe,

Band 8. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 61994, S. 561]

 

A cantar a una niña yo le enseñaba,

y un beso en cada nota ella me daba;

y aprendió tanto, y aprendió tanto

que de todo sabía menos de canto.

[canción chilena]

Hoy solo soy un punk,

y mañana ya veré.

No tengo nada que hacer,

pero lo haré como sé.    

[Grupo „Siniestro Total“]

Ya nunca más se contará más una

historia como si fuera la única.

[John Berger]


Dt. - Sp.

 

[1]

Nach dem 1:0 - Sieg in Wien jubelten die Inters Spieler, als wäre bereits alles klar. Aber gerade ein 1:0 Auswärtsspiel verlockt zur Selbstsicherheit.

[2]

Es war der erste Club 2, der sich zwei Stunden lang den Kopf von Wahlverlierern zerbrochen hat - darüber, wie man die Wahlsieger hätte aufhalten können -, ohne dass auch nur ein Verlierer oder Sieger mit am Tisch gesessen wäre. 

[3]

-Können Sie davon ausgehen, dass Sie auch morgen noch Landeshauptmann sind?

-Ich bleibe Landeshauptmann bis zu meiner Wiederwahl.

-Business as usual, so, als ob nichts gewesen wäre.

[4]

Die Form, wie bisher vom Generaldirektor reagiert wurde, wirkt wie Mauern. Ich sehe Aufklärungsbedarf.

[5]

Wolfgang Ambros war sich offenbar immer noch zu gut, singen und sprechen zu lernen. Nicht einmal auf der Studioaufnahme hält er das Tempo. Ich meine, es ist, als würde ich diesen Artikel voll mit Schreibfehlern abgeben.

[6]

Noch aus nächster Nähe sehen John de Andreas Figuren, nackt oder bekleidet, wie echt aus. Da sitzt jedes Äderchen, passt jedes Härchen.

[7]

Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie sich so zurecht, wie Sie in Ihren eigenen Augen am besten aussehen.

[8]

Nach dem Tod von Ayrton Senna ging das Rennen weiter, als wäre nichts passiert.

[9]

Wir  sind seit drei Monaten offiziell verlobt und wollen heiraten. Nicht, wie kolportiert, im Mai, aber sicher noch in diesem Jahr.

[10]

Schuld sind die neuen Verhältnisse in Hollywood, die jeden guten Film verhindern. Die Verträge sind  dicker als das Drehbuch. Feiglinge haben das Sagen, die am liebsten nur Fortsetzungen  von Erfolgen riskieren wollen. Ich war bei einer Party geladen, und was wurde gefeiert? Der Vertragsabschluß eines Filmes. Aber zugegangen ist es, als hätte man den Oscar gewonnen. [Billy Wilder]

[11]

Die Gegner meines neuen Prospekts

sind keine qualifizierte Mehrheit. Der Prospekt bleibt samt dem touristischen Magneten 'Swarovski-Haus' so wie er ist.

[12]

Hirnschall erhofft von der Aktion eine innerparteiliche Diskussion. Jedoch nicht so, wie es sich Haider vorgestellt haben dürfte. Der Parteiobmann hat Hirnschall nämlich aufgefordert, bei den Anti-EU-Veranstaltungen der FPÖ aufzutreten. Hirnschall: "Das habe ich abgelehnt, weil ich meinen Standpunkt lieber auf meine Weise präsentieren möchte.

[13]

Alle sangen, alle tanzten, alle jubelten, alle applaudierten allen - als hätte es keinen Verlierer gegeben.  [Inter - Salzburg  endete  1:0]

[14]

Alles läuft, wie von medizinischer Seite vorgeplant, ab.

[15]

Unterweggers Ankläger hätte "gar nichts" dagegen, würde der Mordprozeß - wie in Amerika üblich - vom TV übertragen werden.

[16]

Es ist schon so, wie er sagt.

[17]

Nach dem Match stürmten Hunderte Salzburg-Fans das Spielfeld, umarmten die Spieler und feierten, als wäre die Meisterschafts-Entscheidung schon gefallen.

[18]

Ein Frechheit, wie Herr Oberhauser sich aufspielt, als wäre er ein Jurist.

[19]

Ich habe mir geschworen, nie einem Untergebenen den Parteibeitritt nahezulegen, wie das bei mir der Fall war.

[20]

Titelverteidiger Austria Wien begann das Spiel auf den Sportklub-Platz so, als hätte sie noch aus eigener Kraft Meister werden können.

[21]

Es ist kurzsichtig und verantwortungslos, so zu tun, als wäre Österreich Zuschauer in der "Europa-Loge".

[22]

Ein Nein Österreichs zur EU wäre für uns Südtiroler ein schwerer Schlag! Für uns ist ein großes Anliegen, dass Österreich ja zur EU sagt. Wir empfinden diese Entscheidung, als müssten wir sie selbst treffen. Heute sind die Tiroler durchaus nicht so nah beieinander, wie ich es mir wünschen würde. [Parteiobmann der SVP]

[23]

Beurteilen wir jetzt das Cup-Finale Austria - FC Linz so, wie es wirklich war: ...

[24]

Ich stelle bei Vertragsabschluß immer nur eine Bedingungen, die heißt: Es passiert alles so, wie ich es will, sonst gibt es überhaupt nichts.

[25]

Was will der Bundespräsident? Soweit das aus Gesprächen mit ihm ablesbar ist, eine stärkere Präsenz in der "großen Politik", vor allem in EU-Angelegenheiten.

[26]

Wir haben verdient verloren. Wir haben nie so gespielt, wie ich das erwartet habe.

[27]

Unabhängig von diesem grauenhaften Mord wird hier die Vergangenheit eines Menschen in den Dreck gezogen. Man tut so, als hätte er sich den Aufstieg vom Slums ins Nobelviertel ergaunert. 

[28]

Die südamerikanischen Ballzauberer dominierten auch mit zehn Mann gegen die Amerikaner - so, als wären sie zwölf.

[29]

Doch mehrere Personen aus der engsten Umgebung Jacksons dementieren diese Heiratsgerüchte. "Soweit ich das verstanden habe, ist das völlig falsch", erklärte Sam Emerson, einer von Michael Jacksons Fotografen.

[30]

Wir gehen mit unserem Körper so sorglos um, als hätten wir irgendwo einen zweiten in Reserve liegen.

[31]

Bittersüße Schokolade. Mexiko, 1992. Von Alfonso Aran. Mit Lumi Cavazos. Wie ein Schmalzgebäck, das mit heißem Öl in Berührung kommt und Bläschen schlägt, so ist die Liebe. Das Mädchen Tita darf sie nicht spüren. Mama verbietet es. Mama sagt, Tita soll kochen. Das macht sie: sehr erotisch! Poesie liegt vor allem in den Bildern. Und natürlich gibt es Bläschen!

[32]

Wildermieming soll so bleiben, wie es ist. Wie wollen nicht, dass aus unserem Ort ein zweites Seefeld wird.

[33]

Morscher hat jede Tour-Etappe auf Video aufgezeichnet und er kann sich an Induráin nicht satt sehen. "Die Art, wie er fährt ist imposant."

[34]

Er lacht geschmeichelt und nimmt es als das, was gemeint war, nämlich als Kompliment für seine grenzenlose schauspielerische Vielfalt.

[35]

Der Bundeskanzler verbringt seinen Urlaub mit gesamtem Vranitzky-Clan in Kärnten. Der Regierungschef, wie ihn keiner kennt: als herumtollender Großvater.

[36]

Die Sendung war wieder einmal so, wie man sie gerne hätte. Man sollte dabei bleiben.

[37]

Die entscheidende Szene ist nicht gut zu sehen, weil die Position des

Kameramannes so war, dass ...

[38]

Wir wollen Österreich so erhalten, wie es vor dem 12. Juni 1994 war. [NEIN-Bürginit.]

[39]

Damit ergibt sich für uns das bizarre Bild einer Theorie, die in dem Maße, wie sie sich bewahrheitet, fragwürdig wird.

[40]

„Moslems sind eigentlich Serben ... und viele von denen, die so angezogen sind wie Kroaten und sich als solche präsentieren, das sind ja auch Serben.“ Zu dieser Erkenntnis, der, wie er selbst zugibt, „keine Forschung und keine Tatsachen zugrunde liegen“, kann der UNO-Vermittler für Ex-Jugoslawien.

[41]

Man altert, wie man lebt.

[42]

Und die Österreicher spenden. Von der Regierung erfahren wir nun, dass sie die Spenden des August verdoppeln wird. Die Minister? Der Bundeskanzler persönlich? Nein, es sind natürlich Steuergelder. Daher sollte die Regierung ihre Worte behutsam wählen. Und nicht so tun, als ob sie großherzig aus der Privatschatulle zahlte.

[43]

Ich besuchte die brennenden Ölfelder Kuwaits und sah wie Tage zu Nacht werden.

[44]

Und darum bleibt ein großer Wunsch vorerst unerfüllt: „Mit dem Rucksack durch die Welt reisen, so wie meine Schulfreunde“.

[45]

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, es ist so.

[46]

Natürlich sind wir für mehr Unabhängigkeit vom Ministerium, aber so wie das jetzt aussieht, bleibt uns nur die Selbstverwaltung des Mangels.

[47]

Premier Gaidar wird, wie von Jelzin gefordert, im Amt bleiben.

[48]

Der Aufstieg des weithin unbekannten Diplomaten Klestil von nur 22% Wählerzustimmung zum Man des Jahres, dauerte nur sechs Monate - und begann unter Vorzeichen, wie sie schlechter nicht hätten sein können.

[49]

-Sie können morgen anfangen.

-Ich würde mir lieber eine Woche Urlaub noch nehmen.

-Ganz wie Sie wollen.

[50]

So, wie es ist, kommt das Sparpaket nicht durch.

[51]

Berger in den Boxen! Es schaut nicht danach aus, als könnte er wieder ins Rennen gehen.

[52]

Man kann zu Michael Schumacher stehen, wie man will: er ist momentan der überragende Mann in der Formel-1.

[53]

Das intellektuelle Lager genießt Phettberg in einem Ausmaß, wie sich das keiner erwartet hätte.

[54]

Über seine verstorbene Frau redete er oft, als wäre sie noch am Leben.

[55]

Der alte Mann begann hektische Aktivität zu entfalten, als müsse er den verbleibenden Lebensrest vorzeitig einarbeiten.

[56]

Der Bekennerbrief entlastet Peter Binder insofern, als er den Nachweis führen will, dass man ...

[57]

Bei einer jungen Partei, wie wir eine sind, ist die Gefahr sehr groß, dass ...

[58]

Regina Tax fühlt als Mann, steckt aber in einem Frauenkörper: „Ich will so aussehen, wie ich fühle“.

[59]

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Ott bereits 1990 seinen Suizidversuch gemacht.

[60]

Thomas Gottschalk gefällt mir nicht. Ich sehe kaum fern und halte solche Sendungen, wie er sie macht, einfach nicht aus.

[61]

Viele politische wie publizistische Akteure unterscheiden kaum zwischen harter inhaltlicher Kritik und ins Persönliche gehendem niveaulosen Kläffen.

[62]

Beide Mannschaften haben gekämpft, als ginge es um das Leben.

[63]

Jeder Autofahrer müsste seinen Pkw so schützen, als ob er keine Kasko-Versicherung hätte.

[64]

Die italienischen Politiker haben einen anderen Stil. Sie beschimpfen sich und reden dann miteinander, als ob nichts gewesen wäre.

[65]

Aber auch Vertreter der Regierungsparteien tun fröhlich weiter so, als wäre nichts geschehen.

[66]

Es scheint als wären einige dieser Mayas aus Chiapas von so viel Unterdrückung und Enttäuschung müde geworden und würden jetzt eine Änderung mit Gewalt herbeiführen wollen.

[67]

Der Schauspieler muss Texte, die nicht von ihm stammen, so herüberbringen, als wären sie von ihm selbst. Und oft entsteht da Widerstand gegen den Text.

[68]

Er hatte einen Kugel im Bauch, aber er lief rum, als wäre nichts.

[69]

So wie wir gespielt haben, kann man keinen Blumentopf gewinnen.

[70]

Entspricht nicht das aktuelle Interesse an Wilhelm II. dem Versuch, sogar Hitler als entgleisten Sohn eines verkommenen Vaters in ein Familienmodell einzubinden? So als ob dadurch Unsagbare symbolisierbar werden könnte. [Slavoj Zizek]

[71]

Nach der laufenden Numerierung zu schließen, fehlen drei Dokumente.

[72]

Alle jubeln über Jurcevic und Mladenovic so, als wären sie beiden am

Untersberg aufgewachsen.

[73]

Ich schreibe, als ginge es um mein Leben. [depender la vida de ello]

[74]

Als hätte ein Riese mit den Schienen gespielt: Erdrutsche zerstören die Strecke Athen-Saloniki.

[75]

-Was verdienen Sie pro Monat? -Zwischen null und einer halben Millionen Schilling, je nachdem, ob ich Lust habe, Vorträge zu machen.

[76]

So wie ich ihn kenne, würde es mich wundern, dass er die Kandidatur zurückzieht.

[77]

Jetzt von einer falschen Taktik zu sprechen, wäre unsinnig, denn gegen ein derartig entfesseltes Team, als das sich Balakow und Co.nach der Pause präsentierte, ist ohnehin kaum ein taktisches Kraut gewachsen.

[78]

Legat knallte den Ball blindlings gegen die dunkelblaue Menschenmauer, so als wollte er sich mit dem groben Kraftakt für seine fahrige Spielweise gegen den überragenden Kostadinow rehabilitieren.

[79]

So haben wir nicht gewettet.

[80]

Es scheint so, als könnte man sich nur noch darüber streiten, wie unser Planet sterben wird. Seinem Ende wird er nach dem Golfkrieg jedenfalls näher gerückt sein, um ein gutes Stück.

[81]

Das gleicht der Aufgabe, Moslems zu Christen zu machen.

[82]

„Damit war meine Mission erfüllt“, sagt Malkin. Eine Mission, auf die er „stolz ist wie auf nichts anderes in meinem Leben“.

[83]

Schreibe, wie du redest, so schreibst du schön. [Lessing]

[84]

Schön wär’s, man könnte das AKH verpacken. Und zwar so, dass man es nie wieder sieht.

[85]

Das lässt sich wie folgt systematisieren.

[86]

Die Vorwürfe konnte er nicht in der Art entkräften, dass er sie etwa leugnete.

[87]

Das Paar orderte Brathuhn, nachdem es am Nachmittag im Freundeskreis in der Hotel-Konditorei kräftig zugelangt hatte. Scheint so, als würde Belmondo, sonst kein Mehlspeis-Tiger, sich in Wien bekehren lassen.

[88]

Ehrgeizig wie die beiden nun einmal sind, war’s es ja nicht weiter verwunderlich, dass es zwischen Regisseur Patzak und seinem weiblichem Star Iris Berben zum Duell kam.

[89]

Egal wie der Golgkrieg endet - und ob Saddam ihn überlebt: Er wird in die arabische Geschichte eingehen.

[90]

So wie es aussieht, kann Karl in Japan nur dann an den Start gehen, wenn Willy Dungl und die Ärzte ein Wunder vollbringt.

[91]

Die Sprache der Dänen klingt, als ob man eine heiße Kartoffel im Mund trägt.

[92]

Scheint so, als wären die Kinder heutzutage tatsächlich schlimmer - Pardon: neusprachlich heißt das „verhaltensauffälliger“ - als früher.

[92]

Meine Tochter liegt im Koma. Sie wird noch nicht sterben, aber wie sie so daliegt, an der Schwelle zum Tod - das ist für mich viel schlimmer.

[93]

John Malkovich verkörpert das Böse, als wäre er mit dem Teufel im Bund.

[94]

Historisch ist dieser Roman auch deshalb, weil er selbst die Gegenwart und jüngste Vergangenheit so behandelt, als hätte der Erzähler sie nicht selbst erlebt, sondern nur den Quellen entnommen.

[95]

Man kann den Mythos der Auserwähltheit nicht wiederholen, ohne dass man damit das große Risiko eingeht, zu wiederholen, was ihn stets begleitet hat.

[96]

Man kann es drehen und wenden, wie man will, es ist so.

[97]

Die ÖVP bejammert den Regierungs-"Malus", unter dem sie als Zweiter in der Koalition leidet. "Wir tragen Verantwortung für den Staat, das kostet uns einiges. Aber wir sind auch selber schuld. Man muss die undankbare Rolle des Zweitens nicht unbedingt so spielen, wie wir das derzeit machen.

[98]

Fidel Castro beschwerte sich über die öffentliche Brüskierung: „Die Amerikaner behandeln mich, als wäre ich der Teufel“.

[99]

Beachten Sie die Fragen schriftlich. Tun Sie dabei, als wären Sie Ihr eigenen Trainer. Schonen Sie sich nicht!

[100]

Herber Prohaska war nach den Hand-Spiel fix und fertig, als hätte er selbst gespielt.

[101]

-Spürst du die Knöchelverletzung noch?

 

-Leider ja. Bei extremer Belastung ist es so, als würde ich im Gelenk herumschwimmen. Ich spiele noch immer mit Tape.

[102]

Vergleicht man die Reaktionen auf das Sparpaket, so staunt man über den Gleichklang. Es scheint, als hätte die Nation auf diese Züchtigung schon lange gewartet.

[103]

Der deutsche Bundeskanzler Kohl bewegt sich in Österreich so selbstverständlich wie ein Tourist. Nicht nur, dass er seit 25 Jahren in St. Gilgen urlaubt, er spaziert auch in Salzburg und Wien herum, als wäre er hier zu Hause. Zu Hause könnte er allerdings aus Sicherheitsgründen nicht so herumwandern, wie er es hier immer wieder tut. Das ist schön so.

[104]

Mit Viktor Klima hat die SPÖ wieder Bodenhaftung gewonnen, besonders bei brennenden sozialen Problemen wir Arbeitslosigkeit und neuer Armut. Es schaut so aus, als ob wir wieder Rückenwind hätten, aber ich warne vor Euphorie - danach folgt erfahrungsgemäß die Depression.

[105]

Es werden sich sichere Prognosen stellen lassen, je nachdem ob wir über repräsentatives Material verfügen oder nicht.

[106]

Soviel mir bekannt ist, arbeitet er in einem Übersetzungsbüro.

[107]

Dadurch, dass man täglich ausländische Zeitungen liest, erweitert man seinen Wortschatz ungemein.

[108]

Er hatte auf einmal das Gefühl, als zöge man ihm den Boden unter den Füßen weg.

[109]

Du siehst genauso aus wie deine Mutter, nur dass du blaue Augen hast.

[110]

Er stimmte ihren Worten insoweit zu, als sie seinen eigenen Ansichten entsprachen.

[111]

Mir scheint auch das Kleid sehr schön zu sein, nur glaube ich nicht, dass es dir passen wird.

[112]

Der Abend verlief ganz anders, als sie geplant hatten.

[113]

Das Semester beginnt Ende September oder Anfang Oktober, je nachdem wann das Ministerium es festlegt.

[114]

Der Brennsweg wird um so länger, je schneller man fährt.

[115]

Je länger man dieses Bild betrachtet, um so mehr Einzelheiten fallen einem auf.

[116]

Der Hund stinkt immer noch so, wie er vor dem Bad gestunken hat.

[117]

Die Ausführungen des Politikers sind insofern unvollständig, als sie die negativen Seiten außer acht lassen.

[118]

Er ist um so unentbehrlicher, als er der einzige ist, der damit umzugehen versteht.

[119]

Die Regierungsoberhäupter dieser zwei Nationen gingen auseinander, ohne dass die Abkommen unterschrieben worden wären.

[120]

Wie uns die Redaktion soeben mitteilt, gab es bei diesem schweren Unfall 20 Tote und 150 Verletzte.

[121]

„So wie sich die Koalition derzeit präsentiert“, habe sie keinen Sinn mehr, sagte der Tiroler SP-Vorsitzende Prock.

[122]

„Alle Spieler sind körperlich in guter Verfassung, die Stimmung ist so, wie man es sich nur wünschen kann“, stellte der Teamchef fest.

[123]

Erbittert. Ilse Bartenstein will sich über den Gerot-Deal nicht recht freuen: „Ich fürchte, dass eine Intrige das Geschäft hintertreiben will. Dafür, dass wir in Österreich investieren, werden wir auch noch beschimpft.“

[124]

„Ich bin ein Sadomaso. Das ist es, was ich mir vom Fernsehen erwarte. Und was das Fernsehen wirklich gebrauchen könnte, weil es im Wohnzimmer stattfindet und den Leuten Mut zur Nachahmung macht. Aber im Moment quatschen ja bloß Herr Scheiße über Scheiße und Frau Scheiße über Scheiße, und die Moderatoren Kerner und Meiser und wie sie allen heißen, sind dafür zuständig, dass alle glauben, alle Probleme dieser Welt würden da gesprächsweise abgehandelt.“  [Christoph Schlingensief, Regie-Berserker, Hochkulturschreck und Universalprovokateur. [In: NEWS 42/97/183]

[125]

Die „Familienpartei“ ÖVP trägt für absolut familienfeindliche Maßnahmen die Hauptverantwortung. Klubobmann Khol macht wenigstens aus seinem Herzen keine Mördergrube: Sollen eben wieder Großmütter aufs Enkerl aufpassen, wenn schon die Mütter nicht daheim bleiben. Als ob zwei Elternteile immer aus purem Jux arbeiten (müssen), als ob die mögliche Berufstätigkeit von Frauen nicht selbstverständlich sein müsste in modernen Gesellschaften, als ob dazu nicht auch eine pädagogische optimale Versorgung von Kindern gehören müsste.

 

Die „Anti-Privilegien-Partei“ FPÖ regt sicht fürchterlich auf, weil die Immunität von Politikern weiter eingeschränkt werden soll. Als ob eine so ehrenrührige Behauptung wie jene Haiders über das angebliche Fälscherblatt News schützenswert wäre. Als ob nicht selbstverständlich eine generelle Regelung gesucht wird und keine „Lex Haider“. Und als ob nicht gerade die F mit „Bar aufs Handerl“-Meisberger an die Spitze genug Anlaß für Sauberkeitskampagnen böte. [NEWS, 9/96/S.34]

 

Deutsch

Spanisch

 wie + Partizip II    

 [Ellipse des Hilfsverbs]

 Keine Ellipse des Hilfsverbs

 

 wie ausgemacht         

wie befürchtet

wie bekannt / bekanntlich        

wie bereits erwähnt

wie berichtet

wie dargestellt

wie erwartet

wie gehabt             

wie geplant

wie gesagt

wie gewohnt

wie gewonnen, so zerronnen

wie kolportiert

wie schon gesagt             

wie schon berichtet    

wie schon erwähnt      

wie sonst von ... gewohnt

wie vereinbart         

wie versprochen        

wie vorangekündigt     

wie vorausgesehen      

 


Deutsche Beispiele

 

[1]

Er werde seine Europareise wie geplant fortsetzen.

[2]

Alles wie gehabt.

[3]

Itzetbegovic blieb mit seinem Nein zu Verhandlungen wie erwartet isoliert.

[4]

-Gibt es neue Gesichter? -Robert Pecl ist wieder dabei. Sonst wie gehabt.

[5]

Die Steuerreform wird wie geplant im Jänner 1994 in Kraft treten.

[6]

Andi Herzog hat gut gespielt, er war aber nicht so souverän wie gewohnt.

[7]

Wie berichtet, war der mutmaßliche Sexualmörder schon im Alter von 15 Jahren mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.

[8]

Christine Vranitzky machte am Mittwoch ihrem Ärger Luft: „Mein Vater ist empört über die Unterstellung von Haider.“ Wie berichtet, weist Haider in der Anfrage auf eine Eingabe der „Normalia“ von 23. Jänner 1939 hin. Darin ...“

[9]

Es war, wie gesagt, meine Schuld. Es tut mir leid.

[10]

Temperaturen morgen: wie gehabt.

[11]

Lakonischer Nachsatz von Busek: „Die Frau Dohnal steht nicht in der Verfassung“. Wie berichtet, will sie geplanten Änderungen beim Karenzgeld nicht zustimmen.

[12]

Heimo Pfeifenberger kam nicht so ins Spiel sonst von dem Salzburger gewohnt.

[13]

Da mit Geld bekanntlich alle Dinge zu lösen sind, ist noch nicht das letzte Wort in dieser Sache gesprochen.

[14]

Damit nicht genug, ist auch die Kartoffelernte bedroht.

[15]

Wie berichtet, war der mutmaßliche Sexualmörder schon im Alter von 15 Jahren mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.

[16]

Es ist so, als ob die Sonne vom Himmel gefallen wäre. [G. Berger über den Tod von Senna]

[17]

Nach einer umbaubedingten Unterbrechung konnte der Universitätsball im Vorjahr nicht wie gewohnt im Kongresshaus abgehalten werden.

[18]

Das Medikament zeigt wie erwartet starke Nebenwirkungen.

[19]

Das neue Gesetz wird aller Voraussicht nach nicht wie geplant ab dem Studienjahr 1996/97 in Kraft treten. Wie der Leiter der Hochschulsektion erklärte, wolle man sich im Ministerium jetzt in aller Ruhe mit den Anregungen zum UStG auseinandersetzen. Wie berichtet, hatten sich die Kritiker unter anderem an den geplanten Sechs-Semester-Studien gestoßen.

[20]

Es scheint so zu sein, als hätten ein paar Leute beschlossen, es muss Schwierigkeiten zwischen mir und der Gewerkschaft geben. Aber ich kann diesen Beschluss nicht nachvollziehen.

[21]

Zum ersten Spiel kamen doppelt so viele Zuschauer wie gewohnt.

[22]

Die VP hatte - wie erwartet - an beiden Diskutanten etwas auszusetzen.

[23]

Der Aufschlag von Thomas Muster funktioniert nicht nach Wunsch.

[24]

So wie wir gespielt haben, kann man keinen Blumentopf gewinnen.

[25]

Wie so oft folgten auch dem heutigen Granaten-Angriff auf Sarajewo gegenseitige Schuldzuweisungen.

[26]

Georg Trakls „Innsbrucker Ausgabe“ beinhaltet genügende Erkenntnisse über ihn und Tirol - aktuell und ewig gültig. So als lebe er noch.

[27]

Muster verliert. Eine Stunde später die Pressekonferenz. Er regiert wie befürchtet: trotzig, fast arrogant, halblustig.

[28]

In einem „Protokoll der Vernaderung“ soll der Parteiobmann von den Krumpendorfer Kurschatten weißgewaschen werden. Wie gehabt werden Vorwürfe entkräftet, die nie erhoben wurden, etwa die „Kollektivschuld“ der Weltkriegsgeneration betreffend.

[29]

Viele Experten sprechen bei WWW auch gerne von einem „Hyper-Media-System“, weil es (wie erwähnt) nicht nur auf  Texte beschränkt bleibt.

[30]

Wie schon erwähnt, gibt es im WWW drei verschiedenen „Sprachen“.

[31]

Die Frage war: Glauben Sie, dass diesmal die Reform der Politikereinkommen ernsthaft durchgeführt wird? Oder wird alles beim alten belassen? Bingo. Das Ergebnis zeugt von einer gewissen Desillusionierung der Wähler: Gleich 72 Prozent erwarten, dass auch nach der x-ten Reform der Politikergehälter alles so golden sein wird wie gehabt. Nur ein Viertel der Wähler glaubt dagegen, dass die Parteien lernfähig sind und jetzt Ernst machen.

 

 


Spanische Beispiele

 

[1]

Gil ofrece titulares a la prensa como si de sardinas en lata se tratara, como si de su verbo desmedido dependiera el gobierno del país.

[2]

La Banda Pott llevó a escena el relato de Henry Bengoa con el único adorno de la  música. Querían hacer un recital de poesía que no fuera, como todos, aburrido y grandilocuente, y se propusieron interesar al público como lo haría una película de Hitchcock.

[3]

Un vasco que en ningún momento hace alarde de españolismo, como pudiera pensarse dada la fecha del tebeo pero que tampoco se plantea problemas de convivencia con las demás tribus de España.

[4]

De los cineastas, según estén o no de moda se dicen muchas tonterías. De mí es de los que se han dicho más tonterías. [Pedro Almodóvar]

[5]

Dice Ingmar Bergman que la vida es como una montaña que el hombre ha de escalar. Cuando comienzas a vivir tienes muchas fuerzas y te encuentras en la base de la montaña, pero tu visión del valle es reducida y menor. Conforme envejeces, avanzas en la escalada y las fuerzas disminuyen.

[6]

Tal como juega actualmente el Barcelona no logrará ni un puesto para la UEFA.

[7]

Tal como estaba entonces la situación política en España, hubiera sido un peligro publicar una obra así.

[8]

El PSOE tiene que hacer una política más socialista y menos mercantilista. Es como lo ve Alfonso Guerra.

[9]

El proyecto europeo, tal y como está concebido, exige el máximo de consenso de las fuerzas políticas y sociales de todos los países implicados.

[10]

Tal y como está el cine hoy, recibir un contrato es un privilegio.

[11]

Franco pensaba que había que sofocar la rebelión de los moros en Marruecos, sin pensar que esa rebelión pudiera ser consecuencia de una injusta invasión española.

[12]

Era de una sangre fría que rayaba en el sadismo. Era capaz de darle un tiro a un tío, darse media vuelta e irse tan tranquilo.

[13]

El general Campins fue fusilado. Es probable que Franco hubiese preferido salvarlo, como hiciera con el general Martín Moreno, pero lo sacrificó para no arriesgar enemistarse con Queipo de Llano.

[14]

El Tribunal para la Represión de la Masonería fue suprimido en 1963, „por no haber masones a quienes juzgar“, según dijera Franco.

[15]

Franco fue un padre completamente ingrávido, y desde luego no era nada propenso a la sonrisa maternal, pues, como él dijera en alguna ocasión, no quería ser la Reina Madre de España.

[16]

Muchos extranjeros, cuando conocían a Franco, quedaban decepcionados, tal como le ocurriera al periodista americano John Whitaker.

[17]

Franco temía y rivalizaba al mismo tiempo con este general, al que le imputaba cosas injustas, algunas ridículas, como era la de que quería hacerle sombra.

[18]

Bueno, tampoco es caro. Según se mire, como inversión a largo plazo está bien. Así que depende de como se mire.

[19]

Madonna no pudo complacer a numerosos fans que se dieron cita en Ronda como a ella le hubiera gustado, según palabras de su representante.

[20]

Hoy se ha puesto de moda celebrar los 50 cumpleaños como si de una puesta de largo se tratara.

[21]

Sólo F. Haussen, que yo sepa, incluye en las construcciones pasivas las con estar + participio.

[22]

Estas caricaturas con como para coleccionarlas, son geniales.

[23]

Esto hay que terminarlo como sea antes de la semana que viene.

[24]

Si se aprueba la ley de datos informáticos tal cual quiere el Gobierno, todo el mundo estará metido en un ordenador.

[25]

-Paco se ha casado en secreto en Miami.

-¡No me digas!

-¡Como lo oyes!

[26]

Hay que escribir, decir las verdades tal y como se sienten, pero sin pretender levantar ampollas. [levantar ampollas = weh tun]

[27]

La Campanilla de Peter Pan „Pretty woman“ está dejando de ser „pretty“. Ella, que hace tan sólo unos meses era  „la más“, ahora es una joven triste, llorosa, despeinada y atacada de los nervios que se esconde de la prensa. Según parece, atraviesa una grave crisis de identidad (como que se busca y no se encuentra) y Steven Spielberg no sabe qué hacer para que la campanilla de su „Peter Pan“ recupere la sonrisa y las ganas de vivir, tal vez si se contagiase de la magia del personaje ...

[28]

Por si estos dos ejemplos de corrupción política no bastasen ya, se acaba de descubrir un nuevo escándalo en el banco ...

[29]

No hay nada peor que creerse superior al resto. Hace falta para ello una abundante dosis de soberbia. Justo la que tiene Tom Cruise, actor famoso hay pero que tampoco es como para que crea que el cine se divide en dos eras: antes y después de Tom Cruise. Él se lo cree y además vive preso de su propia autoestima. Viaja por el mundo con sus propias sábanas.

[30]

Este dinero me vino como caído del cielo. Ahora que se nos estaban acabando los pocos ahorros que teníamos, nos viene de maravilla esta herencia.

[31]

De Gaulle insistía mucho en gobernar „les choses“. Pero las personas somos desordenadas, ambiciosas, ruines; nos quitamos el trabajo unos a otros, y ocasionamos el verdadero desorden dentro de las naciones. El intento de consificarnos es antiguo, y algo veo de ello en Felipe González, tan cosificador, o reificador, que decían los aprendices de latinos.

[32]

A medida que el pontificado de Juan Pablo II se endurecía, el arzobispo de Milán, Carlo Maria Martini, jesuita de 65 años, se abría más al diálogo con sus fieles. Parlamentó incluso con los presos de la cárcel de San Vittore.

[33]

El caso de Valle Inclán ha sido más pintoresco. Es conocida la mala avenencia de sus herederos, que han descuartizado sus obras, tirando cada uno de una extremidad, como en aquellos martirios imperiales. Esto fue hasta ayer, como quien dice.

[34]

Rohmer consigue el milagro de contar al mismo tiempo una historia de ficción y un documental, una película coral que acaba como un musical y un ropaje periodístico. Y por su fuera poco, lo hace en clave de comedia.

[35]

Hegel se unió así a una joven culta y amable que fue, además, lo bastante culta y sensible como para comprenderlo.

[36]

Creo que las personas se han de aceptar tal y como son. Por eso, yo nunca me haría la cirugía estética. Me acepto tal y como soy, con mis fallos y mis virtudes.

[37]

No es mirando a Vives y a sus coetáneos, cual si fuesen piedras, como descubrimos la arcana anatomía de sus existencias.

[38]

Todos aquellos jóvenes apenas si sabían algo. Los que sabían, como Unamuno, hacían como que no sabían.

[39]

Era fácil para aquellos embaucadores hacer su negocio, que ejercían como si fuese un oficio autorizado.

[40]

La falta de transparencia en la financiación, unida a unos gastos electorales desmesurados y a la voracidad de unas burocracias en crecimiento constante, han dado pie a toda suerte de abusos, irregularidades y corrupciones. Por si fuera poco, durante algunos años se ha creado en el seno de ciertos partidos una moral perversa que tiende a justificar cualquier trampa si es por la causa.

[41]

La expresión „voz del que clama en el desierto“, si procuráramos entrar un poco en ella, verían la nutritiva médula que encierra sin más que encontrarnos por separado con cada uno de sus términos.

[42]

Al profesor Aranguren le parece bien que „cada uno hable como quiera“, aunque procurando evitar frases mal hechas.

[43]

A Mario le llamamos „Mister Equis“ porque, como nunca decía nada y sonreía a todo como si requeentendiera, se suponía que era prodigiosamente inteligente.

[44]

Nuestra España es tan diferente que los rivales de Felipe González le echan una mano todos los días, criticándolo porque miente y porque engaña, cuando lo verdaderamente grave de su ejecutoria al frente del Gobierno socialista no es que aprobara los desmanes de Viajes Ceres, Renfe, Ibercorp y Focoex, sino que a estas horas tenga a sus más íntimos colaboradores en la cárcel o en libertad bajo fianza como inductores del crimen que convirtieron al Estado en una cloaca de asesinos a sueldo, como si el terror impuesto por unos etarras sin conciencia pudiera, en buena ley, ser combatido por otro terrorismo de Estado que manchó de sangre las manos de sus más cualificados servidores.

[45]

Un Peugeot diésel tan suave, rápido y silencioso como si fuese de gasolina. El „406 SVDT2.1“. [Anuncio]

[46]

En la foto vemos a Valle-Inclán con su barba fluvial, lo que más llama la atención en todos sus retratos Aquí está casi mirando a la cámara, no le ha dado tiempo a encararse del todo con ella, por eso tiene un aire de muy leve sorpresa o susto. La mirada es irónica, las cejas enarcadas arrugando la frente bromista. Parece que Valle-Inclán se hubiera interrumpido un momento en una tarea para dejarse hacer esta foto: ha retirado un segundo la butaca, tomando distancias con la carpeta y la mesa, entre displicente y halagado, como si no le resultara posible estar a la vez a dos cosas. Parece que haya dicho: „Bueno, venga, me dejo de historias, pero acabemos pronto.“ Es un hombre capacitado para divertirse en cualquier instante, se ve en los ojos juveniles y vivos; está contento consigo mismo, parece casi invulnerable.

[47]

Madrid y Barcelona están en crisis: porque son ciudades más bien grandes, no por otra cosa. Ambas intentan ocultar esta crisis: Madrid mira a su glorioso pasado de poder absoluto como si aún pudiera resucitarlo, y Barcelona intenta diseñar y controlar su futuro como si eso dependiera tan sólo de ella misma.

Ambas sienten nostalgia de cuando se situaron, o creyeron estarlo, en el centro del mundo.

Ambas presumen de lo que pueden y de lo que no.

Ambas forman parte de la España negra. Ambas forman parte de la otra España: la de la modernidad, el realismo y la generosidad.

Ambas son hoy ciudades complicadas que aspiran a ofrecer una imagen homogénea de sí mismas.

[48]

Es mejor hacer el plano ya ahora, fuera de que pueden sobrevenir imprevistos.

[49]

Ningún hombre puede pasar su fama a sus hijos como si de una herencia se tratara.

[50]

Cuando hasta hace poco la empresa pública era hegemónica en la región, escribí que Asturias tenía dos capitales y dos presidentes compartidos, uno en Oviedo y otro en Madrid que era el ministro de Industria. Hoy, sin embargo, el otro presidente es Álvarez Cascos que, como se acaba de ver controla el partido y maneja los cargos públicos.

 

 


Orgasmo

 

Todos tuvimos ocasión de verlo. Primero se puso pálido; después, se le extravió la mirada. Sintió algo así como un desfallecimiento, se le entreabrió la boca y tuvo que apoyarse sobre la maleta. Jadeaba tal si le faltara el aire.

Lo retiraron dos funcionarios, compañeros suyos. La muchacha estaba ruborizada, inundada, encendida de rubor. No podía sentir más vergüenza. Sin embargo, ella no era culpable. Todos cuantos estábamos en la cola podíamos afirmarlo, poner nuestra mano en el fuego por defender su inocencia.

Nada más llegar -se encontraba un puesto delante del mío-, a indicación del funcionario la muchacha se había limitado a abrir su maleta. El culpable había sido él y nada más que él. Se había puesto delicadamente los guantes blancos, los cuales no estaban del todo limpios, y había empezado a registrar el equipaje, primero parsimoniosamente y luego cada vez más febrilmente, por entre las ropas, retirando los trajes, los pequeños adminículos -bolsa de aseo, fundas, estuches, joyeros, etc.- hasta dar con la ropa interior. Al toparse con ella, se quitó precipitadamente los guantes y palpaba voluptuosamente las combinaciones, acariciaba los camisones, los sujetadores y las bragas, así como las medias, todo lo cual supuestamente debía dejar adivinar para él un cuerpo extraordinario, fuera de lo común. A veces, aparte de palpar y acariciar -con sus manos sebosas y peludas- las prendas íntimas de la muchacha, se llevaba a las mejillas y las besaba arrobado, mientras del revoltijo trascendía, cada vez más intensamente, el aroma de un perfume enervante.

Pero mientras manipulaba por entre la ropa y sobaba aquellas prendas de lencería -eso lo afirmé yo poco después a los viajeros que esperaban detrás de mí- ni una sola vez se dignó mirar a la muchacha que se encontraba frente a él. Era como si no necesitase verla, tal si prefiriera adivinar y ensoñar su presencia en vez de concretar y precisar su suerpo entero. Ella estaba quieta, asombrada, estupefacta, con la vista baja, ruborizada, como si -a través del rojo del rostro, de los brazos tímidamente velludos, del cuello y del principio de los senos- sintiera encendida la piel.

En fin, para qué seguir. Ya he dicho que de pronto se puso pálido, entreabierta la boca y extraviados los ojos. He dicho también que tuvo que reclinarse sobre el equipaje, víctima de un desfallecimiento, para no caer al suelo, y que lo retiraron dos compañeros.

Enseguida ocupó su lugar otro aduanero.

-No sirve para esta profesión -dijo tal si quisiera disculparle.

[José María de Quinto. En: El Extramundi y Los papeles de Iria Flavia. Núm. VI, año II, verano MCMXCVI, p.147]

 


Forma oraciones con sin que

 

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Le escribí más de diez cartas ya, y hasta ahora no me contestó ni una.

-

 

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Revuelve la mayonesa, y que no se te corte.

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Hoy logré calentar leche por la mañana, y no se me fue por el fuego.

-

 

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Se armó una batalla campal en el bar; yo logré salir y no me vio nadie.

-

 

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Aprieta bien este tornillo, pero que no se te rompa.

-

 

-

Lo saludé efusivamente y no me di cuenta que lo había confundido con un amigo.

-

 

-

Estoy aquí desde las siete de la mañana y no he comido todavía.

-

 

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Entré al concierto y, como me conocía el portero, no tuve que pagar entrada.

-

 

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Hoy me levanté yo solo a las seis de la mañana y no tuvo que llamarme mi mujer.

-

 

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El niño hizo los deberes solo, y su madre no le tuvo que ayudar.

-

 

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Lo hizo aunque nadie se lo mandó.

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-

Cuando nos dimos cuenta ya había pagado él todo.

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-

Estuvimos haciendo música toda la noche y nuestros vecinos no protestaron.

-

 


Pon la conjunción que corresponda

 

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No era tan fácil __________ parecía.

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Ella utilizó mi bicicleta _______ yo se lo hubiera permitido.

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No sabíamos nada de ella, ______________ vivía en Buenos Aires.

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Joaquín terminó nuestra discusión (salir) ______________ bruscamente del cuarto.

-

Se mueve _________ estuviera completamente borracho.

-

De su estado de salud no sé nada, ____________ lo dan de alta mañana.

-

Esta conclusión es incorrecta, _____________ se basa en falsos presupuestos.

 

 


Pon el modo que corresponda

 

-

Mataba el tiempo (escribir) ________ cartas.

-

Hablé con él media hora sin que me (reconocer) ______________

-

Cuanto más lo (pensar) _______, mejor lo comprenderás.

-

Cuantas menos palabras (decir) _________ él, más furiosa se ponía ella.

-

Cumpliremos tus deseos en la medida en que nos (ser) _____ posible.

-

Puedo creer tu relato, en la medida en que (basarse) __________ en hechos concretos.

-

El domingo iremos a navegar a vela, a no ser que (haber) ________ una borrasca.

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Los domingos solían ir al parque, a no ser que (venir) _______ a visitarles sus hijos.

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Según me (decir) ______ una compañera, no habrá clases la semana que viene.

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Un huevo debe cocer tres o cinco minutos, según que uno lo (preferir) ______________ pasado por agua o duro.

-

Se comportaba como si no (ver) ___________ nada de lo ocurrido anteriormente.

 

 


El peligro de humillar a Rusia

EL PAÍS DIGITAL – Sábado 10 abril 1999 - Nº 1072

JACQUES ATTALI

 

¿Cómo no ver el sospechoso paralelismo que se está desarrollando entre la Rusia de hoy en día y la Alemania de Weimar?

A semejanza de la frágil República alemana, establecida, mal que bien, tras la I Guerra Mundial sobre las ruinas del imperio prusiano, la Rusia de hoy en día es una nación debilitada, dividida, que siente nostalgia de su pasada grandeza. Como los antiguos enemigos de Alemania, los de la Rusia de hoy en día se alegran de su derrota, sin entender que al humillarla no hacen más que abonar el terreno para su terrible regreso al primer plano de la escena.

Como el Ejército alemán de los años veinte, el Ejército ruso de la actualidad tiene la sensación de que los políticos le han hecho perder una guerra -la guerra fría- en la que tenía todos los medios para ganar. Como la clase media del imperio alemán, la clase media de la Unión Soviética se ha proletarizado debido a la inflación y vive con miedo al mañana.

Como ocurrió después del tratado de Versalles -los que vencieron a Alemania no encontraron nada mejor que prestarle sumas enormes y negociadas una y otra vez-, se conceden a Rusia préstamos enormes sabiendo que no es posible reembolsarlos, a la vez que se roban cuidadosamente las joyas humanas y tecnológicas del vencido.

Como en la Alemania de los años veinte, se deja que los grupos mafiosos maten a los políticos a los que no se puede corromper y corrompan a los que no es necesario matar. Como se dejó a Alemania ahogarse en su soledad, cada día se cerca un poco más a Rusia, por ejemplo, extendiendo la Alianza Atlántica hasta sus fronteras. En fin, igual que se trató a Aristide Briand de peligroso pacifista cuando propuso en Ginebra, el 5 de septiembre de 1929, que se „estableciera una relación federal“ con Alemania, hoy en día se trata de utópicos ingenuos a quienes proponen asociar a Rusia en la construcción europea.

Conocemos lo que sigue: aparte de Keynes en Gran Bretaña y Stressemann en Alemania, todo el mundo rechaza el proyecto de Briand. El vencido de la Gran Guerra aún no había expiado su culpa lo suficiente; aún no se le habían extirpado todos los demonios; aún no estaba preparado para alcanzar la comunidad de las naciones desarrolladas.

Y cuando algunas semanas después el crash de Wall Street acabó con las últimas veleidades de promover el libre intercambio, Alemania fue abandonada a su suerte. En resumidas cuentas, porque no se supo tratar a Weimar con consideración, porque era necesario hacer frente al III Reich.

Naturalmente, la historia nunca se repite del mismo modo. Y nosotros no estamos condenados a ver surgir a un Hitler ruso después de la Alemania de Weimar. Sin embargo, los paralelismos entre las dos situaciones se vuelven cada vez más inquietantes.

La forma en que se trata a Rusia en el asunto yugoslavo repite este mismo error y puede precipitar esta evolución. En lugar de comprender que no hay nada más peligroso que permitir que se vuelva a crear un frente eslavo en el corazón de Europa, en lugar de pedir cortésmente a los rusos que ayuden a los aliados a conseguir que Milosevic ceda, unirlos a las decisiones de Occidente por medio del Consejo de Seguridad de la ONU o del Grupo de los Ocho, Estados Unidos le ha dado a entender, de la forma más humillante posible, que lo único que tienen que hacer es callarse y dejar hacer si quieren que les sigan financiando sus finales de mes.

Por el momento, y quizá todavía durante algunos años, los rusos callarán. Necesitan demasiado el dinero de Occidente para actuar de otra manera. Tragarán todavía mucha quina, pero no olvidarán nada, alimentando la larga memoria de los humillados.

Y si en algún lugar de la Rusia de hoy en día hay un pobre cabo que espera que llegue su hora, deber de estar redactando un opúsculo vengativo contra este Occidente corruptor y caprichoso, prometiendo mil muertes a los enemigos del pueblo, tanto en el interior como en el exterior. Cuando aparezca ese panfleto, se burlarán de él, en Bruselas y en Washington. Cuando tenga un enorme éxito de Kiev a Vladivostok, se alegrarán de no haber ayudado a esta gente y se señalará con el dedo a los que querían asociarla a Europa.

Pero cuando el pequeño cabo llegue al poder, recordarán que Rusia aún tiene 400.000 cabezas nucleares, que es uno de los países más ricos en petróleo, que aún dispone de una élite intelectual, científica y política sin igual y que, a pesar de la mafia, tiene los medios suficientes para volver a convertirse en una gran potencia económica, científica y militar.

Y cuando tengan que gastar las primeras sumas descabelladas para rearmarse, recordarán con amargura la época en que aún era posible invitar a los rusos, y con ellos a los ucranianos y a todos los pueblos eslavos, a ocupar su lugar en Europa y a participar en la reconstrucción del continente.

Porque ésta sería, hoy en día, la única decisión que los europeos deberían tomar para evitar esta catástrofe: proponer a Rusia que se adhiera a la Unión Europea. No para que entre enseguida, sino para comenzar, ya desde hoy, las discusiones con vistas a su posterior adhesión, seguida por un largo período de transición económica y social.

La experiencia española o la griega demuestran que la adhesión en sí misma ayuda a reducir la duración de estos periodos, creando un entorno estable. Semejante perspectiva estabilizaría la democracia rusa, proporcionaría un marco a las reformas y multiplicaría las ocasiones de intercambio y de asistencia técnica y jurídica. Rusia volvería a ser, poco a poco, un Estado de derecho, según el modelo que está siguiendo, con gran éxito, Polonia.

En fin, esto permitiría asociar naturalmente a Rusia a las reflexiones que deberán comenzar enseguida entre los europeos sobre el futuro de los Balcanes.

Semejante propuesta es tan descabellada como la que aspiraba a la creación de una Unión Europea con la Alemania de Weimar en 1929. Tan descabellada y tan realista. Porque Rusia la aceptaría, aunque sea demasiado orgullosa para presentarse candidata por miedo a recibir una negativa.

¿Se tomarán hoy en día más en serio estas ideas que las de Aristide Briand en su época? Lo dudo ¿A quién le preocupa pasado mañana?

Jacques Attali es consejero de Estado de Francia en excedencia, presidente de una empresa de asesoría.