RHETORISCHER FRAGESATZ

Las preguntas retóricas

© Justo Fernández López


–A los hombres si les han ensañado a morir por lo más sagrado,

cómo no van a dar su vida por su equipo de fútbol.

·

¿No oís cuánto he callado?

¿Qué piedra iba yo a arrojar

contra los añicos de vuestros cristales?

¿Qué cuenta podía pasar

a los muertos o a los hijos de los muertos?

[José García Nieto]


Deutsche Beispiele

 

-Was ist das für ein Gemälde?

-Kühe auf der Weide?

-Ich sehe keine Weide.

-Die ist von den Kühen abgefressen.

-Aber ich sehe auch keine Kühe!

-Was sollen sie auf der abgefressenen Weide?

·

-Unterm Bett quietscht eine Maus.

-Na und? Soll ich vielleicht aufstehen und sie ölen?

 

[1]

Michael Bauer ist verletzt. Dabei wollte er gegen die Franzosen unbedingt spielen. Er ärgert sich, zuckt aber die Schultern: „Was soll’s“, und der Innsbrucker hat einen großen Wunsch: „Zumindest das Wetter soll besser werden.“

[2]

Peter Rapp ohne Bart - soll das ein Aprilscherz sein?

[3]

Habe ich Alpträume? Was soll dieses „Leo’s“? Diese Sendung ist der Gipfel der Blödheit. [Empörter TV-Konsument]

[4]

Soll ich dir was sagen, deinen Mann habe ich nie riechen können.

[5]

Katarina Witt: „Was soll’s, ich habe doch schon sechsmal Gold im Safe.“ Für Lillehammer qualifiziert, aber das Rad der Zeit ließ sich nicht zurückdrehen.

[6]

Ich bin noch verletzt, leider kann ich morgen nicht spielen. Na ja, was soll’s?

[7]

Das soll eine Suppe sein? Das schmeckt nach Wasser.

[8]

Mit dem Begriff rechtes Gedankengut kann ich überhaupt nichts anfangen. Was soll der Unsinn? Ich bin sozial! Ich war Zivildiener.

[9]

Kleist verzichtet in dieser Novelle darauf, Bilder wiederzugeben, an denen die Imagination sich nähren könnte. Ein Tatbestand wird nur aufgenommen, soweit er für das Folgende wesentlich ist: Nichts gilt an sich. Der Leser findet sich nirgends gefesselt, aber stets aufs höchste gespannt. Was soll das? Wo will der Dichter hinaus?

[10]

Ich kann nur an alle Verantwortlichen appellieren: Lasst doch unseren Vater in Ruhe! Aber was sollen wir jetzt noch tun?

[11]

-Wir alle müssen zahlen.

-Was soll das heißen: wir alle?

[12]

Was soll man von einer Moral halten, die das Zusammenleben eines Unverheirateten liebenden Paares inkriminiert, aber den sexuellen Missbrauch abhängiger Jugendlicher als Kavaliersdelikt zu behandeln scheint? Viele kommen da einfach nicht mit.

[13]

Was soll das heißen, du machst nicht mehr mit?

[14]

-Wir müssen ihn töten. Er könnte Geheimnisse verraten.

-Welche Geheimnisse soll er schon verraten. Er kennt keine.

[15]

Das soll ein Mann sein?

[16]

-Sie dürfen es ihm nicht sagen.

-Warum sollte ich?

[17]

Und was soll der ganze Spaß [la broma] kosten?

[18]

Hier sehen Sie ... Wie soll ich sagen? Da kann man den Tumor richtig erkennen.

[19]

Wir Nicht-Finanzexperten müssen den Fachleuten glauben. Aber was soll man davon halten, wenn ein Wifo-Experte im Parlament ein Schreckensszenario für den EU-Beitritt malt und sein Chef diese Darstellung anderntags als „Privatmeinung“ disqualifiziert?

[20]

-Ich habe es vergessen.

-Was soll das heißen, du hast es vergessen?

[21]

-Sie schauen mich an, als ob Sie mich umbringen möchten.

-Warum sollte ich wohl?

[22]

Ihre Tochter ist 19. Sie kann leben, wo sie will. Was sollen wir da machen?

[23]

Otto Baris beweist, mit solchen Vorwürfen konfrontiert, die Künste der Verdrängungsakrobatik. „Was soll’s? Für mich zählen doch nur die Erfolge!“

[24]

Was soll das Geschrei?

[25]

Wie anders als in hohen Ehren soll Carl Hegel diese goldene Uhr, sein „Heiligtum“, halten, stammt sie doch vom Vater des Königs.

[26]

-Mark, Sie sind meine einzige Hoffnung.

-Wie soll ich das verstehen?

[27]

Den Gag der Woche lieferte - wie sollte es in diesen Tagen anders sein – natürlich wieder ein Rapid-Funktionär.

[28]

Und das soll alles sein?

[29]

Wir haben in dieser Saison alles gewonnen, was man gewinnen konnte. Was will man mehr. Ich glaube wir können auf unsere Mannschaft stolz sein.

[30]

Wie oft soll ich mich noch schuldig bekennen für die Vergangenheit? Sollen meine Vorstrafen die fehlenden Beweise ersetzen?

[31]

Ich bin entsetzt über das Programm. Das soll unsere Kulturstadt sein? Ich habe nichts gegen den Fendrich, aber wenn er für die Jugend singen will, dann soll er ins Stadion gehen.

[32]

Hrubesch hofft, dass sich die Mannschaft jetzt stabilisiert. „Allerdings treffen wir in der Meisterschaft bei Heimspielen nie auf so einen offensiven Gegner. Außerdem waren die Griechen konditionell klar unterlegen. Aber was soll’s - ich freue mich über diesen Erfolg.

[33]

Die Staatsanwaltschaft wirft mit vor, dass ich nicht fähig bin, feste Bindungen einzugehen. Wie soll ich feste Bindungen mit Frauen eingehen, die verheiratet sind? Ich hätte nie eine Chance gehabt.

[34]

Was soll das jetzt nun wieder werden?

[35]

-Sie sind entlassen!

-Und von was bitte soll ich jetzt leben?

[36]

-Ich spiele heute nicht.

-Was soll das heißen, du spielst heute nicht?

[37]

-Wenn man dich fragt, du weißt von nichts.

-Und wovon soll ich etwas wissen?

[38]

„Aufhören! Was soll ich machen mit diesem Menschen?“ [Richter über den Verteidiger]

[39]

Freies Mandat der Abgeordneten - was soll’s?

[40]

Ich habe überhaupt nichts Schlimmes gesagt. Wieso soll ich bestraft werden?

[41]

Was soll das schon heißen, glücklich? Ich bin nicht mehr krank, ich leide nicht. Ich fühle nichts.

[42]

-Was versteht man unter dem Kürzel UNICE?

-Was soll denn das heißen? Nein, tut mir leid, damit kann ich nichts anfangen.

[43]

-Was suchst du da?

-Ja, ich ... ich weiß nicht, wie ich das sagen soll.

[44]

Warum sollte er nach Wien gehen, wo der nächste SP-Chef mit dem Verlust der absoluten Mandatsmehrheit zu rechnen hat?

[45]

-Ich bin David.

-Sollte der Name mir irgendwas sagen?

[46]

Der Firmenchef ist gestorben und ihre Söhne wollen die Firma nicht übernehmen. Wie soll das weitergehen?

[47]

-Dein Name ist nie in den Klatschspalten der Tagespresse abgedruckt.

-Was soll ich dort? Das ist meine Welt.

[48]

Achselzucken war meine Antwort. Was hätte man auch sonst sagen sollen.

[49]

-Wie war der Abend?

-Was soll ich Ihnen erzählen? Es war fad.

[50]

Niedrigere Mieten und weniger leerstehenden Wohnungen waren das koalitionäre Ziel. Das ist Wunschdenken, denn diese Wohnungen gibt es nicht, wie sollen sie also frei werden?

[51]

Ich habe erfahren, dass Heinzl mit meiner Kritik an seiner Zeitkritik nicht einverstanden ist. Warum sollte er das auch?

[52]

-Ich möchte ein Formular für die Karenz.

-Und was soll das sein?

[53]

Abenteuerlich, welcher Kunstschmarrn den wehrlosen Patientinnen und Patienten im Wiener AKH zugemutet wird! Und da sollen sie gesund werden ...?

[54]

Ich werde des Mordes angeklagt? Welchen Sinn soll das Theater haben?

[55]

Er hat seine Frau ständig verprügelt und das soll eine gute Ehe gewesen sein.

[56]

Wenn die FPÖ Krieg gegen mich führen will, was soll’s?, der Bessere gewinnt.

[57]

Wie wird das Wetter morgen? Wo soll man es erfahren, wenn nicht im ORF?

[58]

Was soll das heißen, Sie haben das Geld im Lotto gewonnen? Wer soll es Ihnen denn glauben?

[59]

Ich habe meinen Mann bei der Geldübergabe begleitet. Hätte ich im Auto sitzenbleiben sollen?

[60]

Komm mal her! Haue nicht wieder ab! Robert! ... [Robert haut ab] ... Ah, was soll’s?

[61]

Ich habe ihn nicht erkannt. Wie sollte ich ihn erkennen? Ich habe ihn nur einmal gesehen.

[62]

-Der Paß ist gefälscht. Sie sind nicht Herr Hrubesch.

-Warum sollte ich jemand anders sein?

[63]

Jetzt fange ich plötzlich zum Toreschießen auch noch an. Ich frage mich ernsthaft: Wo soll denn das hinführen ...?

[64]

Ich wachte eines Tages auf und dachte mir: Was soll das ganze Theater? Du langweilst das Publikum, wenn du immer nur dasselbe machst. [Mime Helmut Berger]

[65]

-Hier können Sie nicht landen.

-Was soll es heißen: Hier können Sie nicht landen?

[66]

-Von wem sprechen Sie?

-Von Frau Jonas. Kennen Sie sie?

-Nein, sollte ich?

[67]

Wo sollen wir jetzt soviel Geld hernehmen?

[68]

-Was willst du mit dieser Krankenschwester, mit dieser Samaritärin?

-Ich soll eine Samaritärin sein?

[69]

-Wie wär’s, wenn du heute nicht arbeitest und hier bei mir bleibst?

-Was? Ich soll nicht arbeiten?

[70]

-Sind Sie Katholik?

-Was soll die Frage?

[71]

Ich soll dich heiraten? Soll das ein Scherz sein?

[72]

Warum soll nur der, der vorne sitzt, Spaß am Fahren haben?

[73]

Der Kinkel [FDP-Chef] ist ein wenig mittelmäßig, müht sich brav ab, aber warum sollte man ihn wählen?

[74]

Warum soll die Wirtschaft dafür bezahlen, dass die Regierung Fehler gemacht hat?

[75]

Er wird die Stelle bekommen und wie soll ich es verhindern?

[76]

Wenn das Programm einen Fehler hat, wie soll ich damit arbeiten können?

[77]

Bürgermeister Michael Häupl an die Polizei: Wie viele Tote soll’s es noch geben? Es ist Zeit, dass die Polizei den Täter oder die Täter fasst.

[78]

Warum soll der nächste Papst nicht aus Afrika sein?

[79]

-Was ist?

-Ich habe mich weh getan. Was sonst?

[80]

Mir gefällt Rudi Carrell, wenn er einmal sein holländisch Deutsch nicht gar so dick auftrüge. Ich glaube fest daran, dass er sich längst einwandfrei mit uns unterhalten könnte, gäbe es da nicht Mikrophone und Kameras und damit auch der Drang zur Künstlichkeit. Was soll’s, wir alle streben zu einer Völkergemeinschaft, die alle Grenzen überwindet. Da wollen wir doch nicht in Sachen Akzent kleinlich sein. Hauptsache, die Holländer liefern uns weiterhin Entertainer, wie wir sie verdienen.

[81]

Wer kennt den Aphorismus von den drei unmöglichen Berufen nicht, deren einer der des Psychoanalytikers (neben dem des Politikers und des Pädagogen) sein soll?

[82]

Souverän führte er Regie beim lockeren Frage- und Antwortspiel des Diskussionsabends, wobei die Frager weniger am mediengesteuerten Kulturkampf interessiert waren als an der Frage: „Wie macht das der Peymann?“

[83]

In Dieter Frauendorfers Sauna im „Hilton“ kündigte sich Donnerstag ein Herr an, der duch besondere Kenntnisse bei der durch die hohen Temperaturen angeheizten Polit-Diskussion auffiel. Erst als sich Joser Riegler anzog und einen Kraftdrink bestellte, erkannten die Gäste den Politiker. Frauendorfer: „Wer kennt schon den Vizekanzler nackt?“

[84]

Was, bitte schön, wären denn das für Mandatare, die sich in Vorwahlzeiten ablichten lassen müssen, damit die Bevölkerung sie endlich zu Gesicht bekommt?

[85]

Für heitere und auch besinnliche Stimmung sorgte Marcel Prawy Montag Abend mit seiner Robert-Stolz-Biographie „Servus, Du“ in der Volksoper. Stars wie Milva, Heltau, Minich präsentierten unvergleichliche Melodien, die so zahlreich waren, dass die Frage „Was, das ist auch von Stolz?“ zum Stehsatz des Abends wurde.

[86]

Warum tun Sie sich das an, Herr Happel, warum nur?

[87]

Das ist sehr riskant. Wer kann sich da überhaupt trauen?

[88]

Ja, gibt’s denn so was? Tirol-Libero Michael Streiter musste zum dritten Mal in diesem Frühjahr Teamchef  Ernst Happel absagen. Diesmal waren’s die Adduktoren.

[89]

Kann jetzt einer behaupten, im Fußball werde nicht gedopt?

[90]

Was soll Clinton noch alles tun? Was verlangt man noch an Großzügigkeit des Präsidenten?

[91]

Thomas Muster ist in der Lage, im Daviscup drei Tage hintereinander herausragende Leistungen zu bringen. Warum sollte Andreas Herzog dazu an zwei Tage nicht imstande sein?

[92]

-Es gab einen NEWS-Artikel, wonach Sie eine neue Ehe mit Miß Tirol eingehen wollen. Sie haben nie dementiert.

-Warum soll ich dementieren? Ich habe anders zu tun.

[93]

Wie hat doch Wilhelm Busch gesagt? ...

[94]

Was kann man mit einer Million $ nicht kaufen?

[95]

-Jetzt übertreibst du aber.

-Ich und übertreiben?

[96]

-Du hast gelogen.

-Ich soll gelogen haben?

[97]

-Kommst du mit?

-Warum nicht?

[98]

Wem kann man heute noch glauben?

[99]

Für wie primitiv hält uns der TV-Intendant? Was uns in den letzten Tagen an Schmarren vorgesetzt wird, ist eine Frechheit.

[100]

-Das will ich nicht machen.

-Was soll das heißen, du willst nicht.

[101]

Wie hat doch Nestroy gesagt?

[102]

Eigentlich könnte man nach dem ersten Grand-Slam-Sieg eines Österreichers (gegen Michael Chang in Paris) die Tennisberichterstattung einstellen. Was soll jetzt noch kommen?

[103]

Thomas Muster über sein Karriere-Ende: „Ich habe zur Zeit großen Spaß am Tennis. Warum sollte ich aufhören?“

[104]

Ein Brasilianer kann doch durchaus Skifahren lernen, warum also ein Tiroler nicht auch Beachvolleyball?

[105]

Wie soll ich meinen heulenden Enkelkindern erklären, daß es nun am Mittwoch um 15 Uhr keinen Kasperl mehr gibt?

[106]

-Kommt Bayern-Star Alain Sutter?

-Wer soll ihn denn bezahlen? Ich habe einen anderen Spieler im Auge.

[107]

Auf die Frage, ob er nicht den Eindruck habe, noch nicht sein bestes Tennis zu spielen, fauchte Boris Becker: „Was soll der Scheiß? Ich bin in Runde vier und habe einmal die schwere erste Woche überstanden.“ Ob er in dieser Form gegen Agassi eine Chance habe, wurde er höflich gefragt. „Ich bin Nummer vier der Welt. Also warum sollte ich keine Chance haben.“

[108]

Und zum 6:0? Was soll ich da schon sagen? Es hat ja alles geklappt.

[109]

Wenn Thomas Muster den Rang drei der Weltrangliste geschafft hat, warum sollte dann nicht auch der erste Platz drinnen sein?

[110]

-Hat Sie Ihr politisches Engagement ins Visier des Terrors gebracht?

-Wahrscheinlich geht es eher um meine Hautfarbe. Aber was soll’s: Ich kann mich ja nicht weiß anmalen.

[111]

Kinder wie Mina haben keinen Grund, sich die Haare gelb zu färben. Wen hätte sie schocken sollen? „Ich habe bei meinen Eltern alle Freiheiten gehabt“.

[112]

Du kannst mir nicht mehr Angst einjagen; ich habe alle Beweise und kann dich ins Gefängnis bringen. Dumme Sache, wie?

[113]

Warum soll man sich so anstrengen im Leben?

[114]

Warum immer ich?

[115]

Wer hätte auch gedacht, dass die Österreicher gegen die robusten Iren so viel Zweikämpfe gewinnen würden. Wer hätte geglaubt, dass sie nach einem 0:1-Rückstand das Spiel innerhalb von zehn Minuten völlig umdrehen würden. Wer hätte erwartet, dass Herbert Prohaska den Fall A. Herzog dermaßen gut überstehen würde.

[116]

-Sie haben ihren Mann getötet.

-Unsinn! Wie hätte ich meinen geliebten Mann umbringen sollen?

[117]

-In „Bild“ stand, Sie hätten Ihr Haus aus Angst vor Matthäus weit von im ausgesucht.

-Unsinn. Warum sollte ich vor Matthäus Angst haben?

[118]

Woher hätte ich denn wissen sollen, dass dein Mantel sich am Türgriff verhakt hat?

[119]

-Du belügst mich.

-Warum sollte ich dich belügen?

[120]

-So wie es ausschaut, werden Sie in der Ära Mauhart nie wieder dem Teamdress tragen. Fühlen Sie sich nicht als Vaterlandsverräter?

-Wieso sollte ich? 

[121]

Lisl Zanon - wer sonst? Landesrätin wird heute zur VP-Frauenchefin gekürt.

[122]

Ich dachte mir, ich bin ruiniert. Woher sollte ich das Geld nehmen?

[123]

Beide Beamten wurden von den Journalisten zu unrecht beschuldigt. Die zwei Beamten „dementieren wütend“, sagt profil hämisch. Na na - was sonst sollen sie als völlig Unbeteiligte tun?

[124]

Nein, das werde ich nicht tun. Wie käme ich auch dazu?

[125]

-Und Sie wollten immer in seiner Nähe sein.

-Ich wollte mit ihm zusammen arbeiten.

-Sie haben ihn geliebt.

-Ich habe ihn nicht geliebt, wie kommen Sie nur darauf?

[126]

Wenn Vranitzky zurücktritt, wer soll ihm folgen?

[127]

Der Parteichef hat mehr Stimmen gewonnen als sein Gegenkandidat, auch wenn es nicht die Mehrheit war, warum sollte er zurücktreten?

[128]

-Thomas, du hast alle Ziele erreicht, die du dir gesteckt hast. Trotzdem befindest du dich im Moment weder psychisch noch sportlich auf einem Höhenflug. Bist du von deinen eigenen Erfolgen überrollt worden?

-Ich stehe plötzlich auf einem großen, weiten Feld und suche die Orientierung. Neue Ziele sind zwar erkennbar, doch wofür soll ich mich entscheiden?

-Die Situation ist neu. Bisher hast du ganz exakt gewusst, was du willst.

-Genau dort liegt das Problem. Nummer 1 der Welt zu sein, das ist eine Art Jahreszeugnis. Und darin steht: Gesamtnote 1. Was soll da noch drüber gehen? Römisch 1 vielleicht?

[129]

Ich nehme Krenn nicht mehr ernst. Er hat schon viel angekündigt, und nie ist etwas passiert. Warum sollte das diesmal der Fall sein?

[130]

-Der Westermann hat die zwei Frauen getötet.

-Warum soll er die Morde begangen haben?

[131]

-Ich liebe dich nicht mehr.

-Was heißt, du liebst mich nicht mehr?

[132]

-Und du bist einfach in sein Büro gegangen?

-Was hätte mich davon abhalten sollen?

[133]

Urlaub? Wo soll ich mit 80 Katzen und drei Hunde hin?  [Manfred Deix]

[134]

Sie haben in Wien 1:0 verloren, aber sie sind optimistisch: „Warum sollten wir in Prag kein Tor schießen?

[135]

-Ich hoffe, es macht dir nichts aus. -Warum sollte es auch?

[136]

Und bester Österreicher war wieder einmal, wer könnte es sein, Andi Goldberger.

[137]

Wer jetzt glaubt, mit einer „bürgerlichen Mehrheit“ weit zu kommen (was an der rechts-revolutionären Haider-F „bürgerlich“ sein soll, ist schleierhaft), hat nichts begriffen.

[138]

Ich arbeite von sechs Uhr früh bis Mitternacht  - wie sollte ich da ein Mafioso sein?

[139]

-Und Sie haben nicht geschossen?

-Nein.

-Und was ist mit der 5 mm Pistole, die wir bei Ihnen gefunden haben?

-Was soll mit ihr sein?

[140]

Willst du sagen, dass dein Mann die ganze Zeit im Haus war? Nur ein Zimmer weiter?

-Warum soll er hier im Haus nicht gewesen sein, es gehört ihm.

[141]

-Sie haben ihn mit diesen Fotos erpresst.

-Warum hätte ich so etwas tun sollen?

[142]

-Ich weiß genau, wie es dir zumute ist.

-Woher willst du das wissen?

[143]

-Sie müssen heute noch fliehen.

-Fliehen? Warum sollte ich denn fliehen?

[144]

Wie soll ich denen helfen? Ich habe ja kein Geld mehr zur Verfügung.

[145]

Die tragen alle Röcke. Wie soll ich den erkennen. [Ottfried Fischers Assistentin hat Probleme, im Kloster einen Bischof ausfindig zu machen. In „Der Bulle von Tölz“.]

[146]

Vergleicht man die Reaktionen auf das Sparpaket, so staunt man über den Gleichklang. Koalition, Sozialpartner, Wissenschaftler und selbst Teile der Opposition sind über den Zwang der Sache einig. Wir alle haben über die Verhältnisse gelebt.

Nun steht das strenge Paar Klima [SPÖ] und Dietz [ÖVP], zusammengeschmiedet wie aus einer Partei, und das ist auch gut so. Aber wie lange kann und soll dieser Zustand andauern? Schließlich bedeutet Demokratie nichts anderes als kontrollierter Machtwechseln. Wie soll der in einer Vielparteienlandschaft funktionieren? Das Beispiel Italien erschreckt: Mehr als zwei Dutzend Parteien rangeln um die Macht, die ihnen immer mehr entgleitet.

[147] 

-Gehen Sie mit Wehmut?

-Nein, mit Freude.

-Haben Sie Sorge, danach in ein tiefes Loch zu fallen?

-Warum sollte ich? Ich habe auch vorher 50 Jahre ohne Opernball gelebt. Vielleicht spiele ich Theater oder machen Fernsehen - es gibt mehrere Angebote.

[148]

-Wo liegt Ihr Problem?

-Die Einsamkeit. Ich glaube nicht mehr, dass es noch einen Lebensmenschen in meinem Leben geben wird.

-Wie soll Ihr Lebensmensch Sie finden, wenn Sie sogar Ihr Telefon stillgelegt haben?

-Mein Problem ist: Ich bin einfach schiach. [Hermes Phettberg]

[149]

Er habe einem Taxler einen „größeren Privatkredit“ gewährt, schrieb der „Wiener“ in seiner neuen Ausgabe, der „daraufhin verschwand“. Nun will Kabarettist Götz Kauffmann mit einer saftigen Schadenersatzklage über eine Million kontern: „Das ist frei erfunden und Rufschädigung. Was soll meine Bank denken?“

[150]

-Sie wissen doch, was der in Interviews redet.

-Er sagt, dass er an Depressionen leide.

-Ja, das find’ich degoutant. Sein Benehmen im Leben ist kilometerweit von dem Kram entfernt, den er öffentlich von sich gibt.

-Er holt sich arabische Strichjungen in sein Schloss in Marokko.

-Ja, genau.

-Warum soll einer nicht leiden, der sich Strichjungen holt? Pasolini hat auch gelitten.

-Ja sicherlich. Aber er ist nicht Pasolini.

[151]

Im hebräischen bedeutet Sex  ‘erkennen’. Und ist es nicht so, dass man sich erst erkennen muss, um guten Sex zu erleben?

 


Spanische Beispiele

 

¿Qué es poesía?, dices mientras clavas

en mi pupila tu pupila azul.

¿Qué es poesía? ¿Y tú me lo preguntas?

Poesía ... eres tú.

 

[Gustavo Adolfo Bécquer (1836-1871)]

·

 

Leer, leer, leer, vivir la vida

que otros soñaron.

Leer, leer, leer, el alma olvida

las cosas que pasaron.

Se quedan las que quedan, las ficciones,

las flores de la pluma,

las olas, las humanas creaciones,

el poso de la espuma.

Leer, leer, leer; ¿seré lectura

mañana también yo?

¿Seré mi creador, mi criatura,

seré lo que pasó?

[Miguel de Unamuno]

·

¿Será verdad que, cuanto toca el sueño

con sus dedos de rosa nuestros ojos,

de la cárcel que habita huye el espíritu

en vuelo presuroso?

¿Será verdad que, huésped de las nieblas,

de la brisa nocturna al tenue soplo,

alado, sube a la región vacía

a encontrarse con otros?

¿Y allí, desnudo de la humana forma,

allí los lazos terrenales rotos,

breves horas habita de la idea

el mundo silencioso?

¿Y ríe y llora, y aborrece y ama,

y guarda un rastro del dolor y el gozo,

semejante al que deja, cuando cruza

el cielo, un meteoro?

¡Yo no sé si ese mundo de visiones

vive fuera o va dentro de nosotros;

pero sé que conozco a muchas gentes

a quienes no conozco!

[Gustavo Adolfo Bécquer (1836-1871)]

·

 

[1]

¿Y estos son todos los regalos que recibiste para tu cumpleaños?

[2]

En Madrid actualmente no se puede vivir, la ciudad tiene una polución peor que la de Tokio. ¿Y qué decir de la inseguridad ciudadana? La criminalidad alcanza ya cotas dignas de una metrópoli americana.

[3]

Bueno, si dices que ya no me quieres, ¿para qué insistir más?

[4]

-Dice que no viene a la reunión.

-¿Qué es eso de que no viene a la reunión?

[5]

-¡Qué callado estás hoy! ¡Di algo, hombre!

-¿Qué quieres que diga?

-Di qué te pasa.

-¿Qué me va a pasar? Nada.

[6]

El inglés es tan breve que no hay tiempo de meter una frase en la de los demás. Mientras que los franceses le hablarán a uno como si fuera un profesor en pleno dictado. Y a ver quién se atreve a interrumpir a un profesor de francés en pleno dictado.

[7]

-¡Qué planta más bonita! ¿Se dará en nuestro jardín en España?

-¿Cómo no se va a dar con el buen sol que allí tiene?

[8]

¿Por qué voy a pagar yo tanto y mi vecino, más rico que yo, menos?

[9]

Chico, qué quieres que te diga, mi relación con Ema se está volviendo demasiado seria.

[10]

-Yo soy la mejor. Otra como yo no encuentras.

-¿Qué es eso de que tú eres la mejor? No eres la primera mujer que conozco.

[11]

¿Y qué quiere que le diga del primer tiempo del Real Madrid? ¡Fenomenal!

[12]

¿A qué vienen ahora esas lágrimas?

[13]

Si las empresas que dirige Perot funcionan estupendamente, ¿por qué no iba a funcionar bajo su dirección una empresa algo más grande, llamada  EE UU?

[14]

¿Cómo no iba a enfadarse después de lo que le llamaste?

[15]

¿Cómo no iba a decir que él era el mejor, si lo era?

[16]

Cerdá se preguntó luego si, al igual que puede determinarse el pasado y el presente del individuo por sus huellas, „¿por qué no se va a poder determinar su futuro?.“

[17]

Este es un país donde todo se somete a la ‘mordida’: qué les voy a contar que ustedes no sepan.

[18]

-¿Y pasasteis toda la noche juntos?

-Pues sí.

-¿Y de qué hablasteis?

-Pues, ¿de qué íbamos a hablar? ¿De qué hablan los enamorados?

[19]

Las cartas de recomendación que, sin duda, contribuyeron a que aprobara su bachillerato debieron ser muy poderosas. ¿Cómo no le aconsejará alguien a este hombre que, al menos, se esté calladito?

[20]

-¿Celebraste tu 31 cumpleaños?

-No pude, pero qué mejor celebración que la noticia de que voy a ser padre de nuevo.

[21]

Fellini: Comprendo que necesite vacaciones un obrero que se vea privado de su libertad. Pero yo, que jamás he trabajado, que he jugado siempre con imágenes, estoy siempre de vacaciones. ¿A dónde debería ir? ¿Para ver a quién? ¿A hacer qué?

[22]

¿Será posible que el socialismo real signifique un asterisco en los libros de historia?

[23]

Es un verdadero genio. Pero, ¿cuál es su futuro? Es difícil de predecir.

[24]

No soy partidaria de que votemos lo de Maastricht. El referéndum es un método de consulta que no se caracteriza precisamente por la finura en el matiz, y quizá sea por eso por lo que ha gustado siempre tanto a los dictadores. Por su simpleza resulta apropiado, en todo caso, para dirimir cuestiones muy concretas: vendría pintiparado, por ejemplo, para elegir entre la monarquía y la república. Ahora bien, en un tema tan complejo como Maastricht, ¿cómo diantres se podría formular una pregunta coherente? ¿Habrá que estar en desacuerdo con todo el tratado o sólo en parte?

[25]

Pero, ¿qué vale una reflexión que emana de una mitad más el 0,5% de la otra en ese conjunto que constituye la humanidad? Una última cuestión. ¿Cuándo pasaréis a los hechos, aceptando compartir el poder con aquéllas que compartes vuestra vidas?

[26]

Por ahora ETA está haciendo de pararrayos en política interior. Pero, ¿después de ETA, qué?

[27]

-¿Su marido suele ir a cazar sin licencia? -No sé.

-¿Cómo que no sabe?

[28]

-¿No intentará usted ahora echarme la culpa a mí?

[29]

-¿Dónde está mi marido?

-¿Cómo lo voy a saber yo? ¿A mí qué me pregunta usted?

[30]

¿Dónde va a comprenderlo Juan si no entiende alemán?

[31]

El español de hay necesita una rígida economía, bien que economía no significa gastar poco, sino adquirir mucho. Necesitamos sobrealimentación; ¿cómo nos entretendremos en comer obleas? [warum ... bloß]

[32]

¿Sabes qué te digo? Que ya empiezo a estar harto de tantas vacaciones. Ya tengo ganas de volver a empezar a trabajar.

[33]

Déjate de querer ayudarle. ¿Qué ganas tienes tú de responsabilidades?

[34]

Yo me desentiendo de todo eso. ¿Qué ganas tengo yo de meterme en líos?

[35]

¿Cómo era aquel refrán que decía ...?

[36]

Ahora que ya hemos reservado mesa para cenar, ¿no irás a decir que no?

[37]

¿No se irá a tirar al agua desde esa altura?

[38]

-¿Frecuenta el Rastrillo?

-No, ¿qué hago yo allí?

[39]

Yagüe toma Badajoz tras una encarnizada lucha. De inmediato son fusilados dos mil prisioneros rojos. El mismo Yagüe no tendrá ningún reparo en reconocerlo: „Naturalmente que los hemos fusilados. ¿Qué se podría esperar? ¿Pensaba que me llevaría dos mis rojos mientras mi columna avanzaba luchando contra reloj? ¿Debería dejarlos en libertad, permitiéndoles que hicieran de nuevo de Badajoz una ciudad roja?

[40]

-“Mi mujer no para de hablar de ti. Según tengo entendido os encontráis a menudo.“

-“¿Quién es tu mujer“, le pregunté.

-“¿Quién va a ser? María Luisa G.“

[41]

-¿Por qué abres ese grifo? Ahí no hay agua caliente.

-¿Cómo voy a saber yo que aquí no hay agua caliente?

[42]

-¿Quiere decir que algunos personajes no acuden a televisión si no cobran?

-Si ves a Alain Delon, a Harrison Ford o a Claudia Schiffer en pantalla, es porque han cobrado.

-¿Me va a decir que Chabeli Iglesias no cobró cuando fue a „De tú a tú“?

-Le pagamos solamente el pasaje.

[43]

-Yo a Schelling no lo entiendo. Yo soy literato y no filósofo.

 

-Pues si entiendes a Novalis, ¿cómo no vas a entender a Schelling?

[44]

-¿Qué quieres tú ahora?

-Nada, hombre, ¿qué te pasa? No te pongas así.

-¿Cómo me voy a poner?

[45]

-Dicen que debajo de los eucaliptos no crecen las plantas.

-Naturalmente que crecen. ¿Por qué no van a crecer?

[46]

Por el mismo modelo pagué yo la semana pasada el doble. Ahora lo han rebajado en la mitad. ¿Tú te crees?

[47]

En Madrid, Silvia, otra ejecutiva -27 años, ojos claros, cuerpo ideal ...-, ofrece el encanto de su erotismo, pero en sus horas libres -¿cómo si no iba a ser ejecutiva?-,

que al parecer son casi todas si se trata del negocio del sexo.  

[48]

-Parece que ustedes no tenían prevista la posibilidad de que se produjesen esos resultados electorales.

-¿Pero cómo no lo íbamos a tener previsto? Naturalmente que sí. Lo que pasa es que todo resultado necesita una digestión.

[49]

-¿Qué cosas de la última etapa de la Historia española pasarán a la historia? ¿Roldán? [Korrupter spanischer Polizeichef]

-No. ¿Cómo va a pasar Roldán?

[50]

Había mucha gente segura de una religión, de un orden único, de que el malo tiene que ser castigado y el bueno premiado, y de que ellos son los buenos ... ¿Por qué los vas a odiar?

[51]

¿De dónde va a sacar el Gobierno más puestos de trabajo si las empresas no invierten capital?

[52]

Si no hay ni un solo fiscal de prestigio que considere que en la Audiencia Nacional se puede trabajar de la forma en que se debería trabajar, ¿cómo van a confiar los ciudadanos en el trabajo que allí se hace? La justicia no sólo hay que hacerla, sino que además tiene que parecer que se hace.

[53]

El argumento de más salero que he oído en defensa del „negro de Banyols“ [una momia negra expuesta en el museo de Banyols] es éste: „Estuvo siempre ahí y nadie protestó nunca“. ¿Cómo iban a protestar, si todos eran  blancos y los únicos negros que se acercaban eran como Sidney Poitier? Ha bastado que empezaran a llegar negros a trabajar en firme a esta región para que las protestas empezaran.

[54]

-¿Y leyó usted la carta que ese hombre le mandó a su hija?

-No. ¿Cómo iba a hacer yo eso? Yo no controlo a mi hija. Es libre de hacer lo que quiera.

-¿Y usted no conocía al amigo de su hija para nada?

-¿De qué lo iba yo a conocer si ella nunca lo trajo a casa?

[55]

La frase electoral del día: “Déjese de milongas y díganos qué coño piensa usted hacer”. Se la dijo el empresario de empresarios, Cuevas, a Almunia. Podía habérselo dicho a cualquier milonguero de campaña. A sí mismo, cuando apuntó la existencia de un pacto secreto entre Almunia y Frutos. ¡Socialistas y comunistas! Para destruir la empresa: para la socialización. Qué hombre antiguo. Se lo aclaró Almunia: „No habrá ni una nacionalización, ni siquiera un rescate por parte del sector público de empresas mal nacionalizadas“.

Si están mal nacionalizadas, nos aguantamos.  Usted y yo, que con nuestras llamaditas hemos dado a Telefónica trescientos mil millones de beneficios en un año: lo que jamás ganó una empresa en España. No tiene que temer a Almunia, a Frutos. Igual que han colocado a Aznar, pueden colocar a Almunia. Pero Aznar es más seguro: no ha fallado nunca.

¿Cómo va a fallar? Va en su campaña describiéndose como el ser ejemplar, el Hombre de Kipling, con la más bella milonga de su repertorio. Dice de sí que sale a correr y no cambia su paso haga frío o calor.

 


¿Qué leer?

 

M. Vázquez Montalbán

 

Jorge de Cominges es un raro escritor tan adicto a la literatura ajena que incluso dirige una nueva revista,“ ¿Qué leer?“, dedicada a informar sobre lo que se escribe, labor impagable por parte de los que escribimos. La revista responde al modelo de“ Fotogramas“, que ya pertenece a nuestra mejor educación sentimental, es una de las publicaciones supervivientes de la edad de nuestra inocencia. Si la aparición de „¿Qué leer?“ debe ser saludada por todos los convencidos de que uno de los dilemas posibles del género humano es literatura o barbarie, casi al mismo tiempo se propaga la amenazadora noticia de que el Grupo 16 está en peligro de muerte y que publicaciones como“ Cambio 16 „y“ Diario 16“ pueden desaparecer.

Ignoro por qué desacertados caminos empresariales se ha llegado a esta situación, pero lo cierto es que una vez más, como ya ocurriera en el caso del diario „Ya,“ han sido y son los trabajadores y comunicadores de esos medios de comunicación los que lucharán hasta el final para que no desaparezcan objetos tan sensibles, tan identificados con sus propios receptores. Un diario, una revista, son algo más que un mal o buen negocio porque representan un factor de identificación de sus lectores. Cuando desaparecen dejan un público sin respuestas habituales a sus preguntas y en la obligación de cambiar de casa o de perder la casa. Los que nos dedicamos a estas cosas sabemos que una publicación cerrada, sea de la tendencia que sea, se lleva a la nada a un grupo importante de la ciudadanía.

¿Qué leer? no es una pregunta tan inocente ni tan afortunada porque sirva de título a una revista literaria que nace. Es una pregunta grave si se confirma que sólo vamos a poder leer aquellos mensajes que resisten la ley del mercado, como si el mercado fuera el „deus ex machina“ de cualquier oferta de verdad.

 


El fenómeno del fútbol

 

Vicente Molina Foix

[EL PAÍS, 02-07-96]

 

Como me gusta más el libro que el fútbol pero no hacer nada futbolístico en estos días podría ser de snobs, me he pasado las tardes de partido leyendo el atractivo libro-antología de Julián García Candau „Épica y lírica del fútbol“ (Alianza ), echando cada vez que acababa un capítulo una mirada aviesa a los estadios de la verdadera pasión.

El libro está lleno de perlas y otros tesoros poéticos inspirados por el fútbol, pero por mucha erudición que el autor le eche a la materia ni de lejos captura la relevancia intelectual que este deporte tiene en estos momentos de nuestra historia. Una ley no-escrita pero sabida por los responsables culturales dictamina que nunca se puede fijar una presentación de libros en días de partido televisado, y yo he sido testigo del abandono en masa de reuniones editoriales o deliberaciones para un premio de novela al acercarse el momento de la sensación verdadera en una cancha. Los libros sobre el fútbol considerado como una de las bellas artes no es sólo que abunden, es que prácticamente no hay bella arte hoy que no se nutra de entendidos del balompié (o bolapié, que es la palabra genialmente capciosa que don Salvador de Madariaga proponía). En Santiago de Compostela, hace 10 días, un interesante ciclo sobre filosofía y pintura alcanzaba sus más altos grados de brillantez especulativa cuando los nuevos filósofos del país, terminadas sus conferencias llenas de Derrida, Wittgenstein y Magritte, aquilataban con asombrosa pericia en la cena el toque de la pierna de Hierro, las defensas de Abelardo (sin Eloísa éste), los cabezazos de Amor. Y qué les voy a decir a ustedes, lectores de EL PAÍS, que con tanta frecuencia pueden deleitarse, como yo lo hago, en estas páginas con los primeros espadas de la prosa contemporánea glosando en gran estilo un patadón inolvidable.

No sólo de poesía se alimenta el libro de García Candau. También hace un poco de historia, y por él conocemos la leyenda de que la primera pelota que los británicos trataron de transformar en gol era la cabeza de un soldado romano de Julio César muerto en una batalla. Corría el año 55 antes de Cristo, pero la fecha fundacional del deporte se fija hoy en 1066, y serían también los ingleses los pioneros, así como los guardianes históricos de las palabras de la tribu futbolística „(football, „„corner, „„goal, „etcétera). ¿Puede así extrañarnos que un país tan civil y parsimonioso, tan culto, llegue a los niveles de salvajismo que se han visto en este campeonato no sólo entre los „hooligans „sino entre los periodistas londinenses? A mí no, desde luego.

El misterio del fútbol es la degradación absoluta que provoca en casi todo lo que toca. El tenis, el boxeo, el ciclismo, despiertan emociones en mucha gente, mueven mucho dinero, comparten con las demás aficiones humanas un grado de fanatismo inherente a la especie humana. Pero ¿por qué los „josemariasgarcías, „los „jesusgiles, „los „ruizmateos, „los clementes de este mundo acaban todos en el fútbol? ¿Por qué sólo cuando gana una copa o asciende de división un equipo de fútbol y no de baloncesto nuestras ciudades, Madrid o Barcelona o Alicante, se convierten en muladares de borrachos, histéricos y chulánganos?

La justificación de que el fútbol sublima hoy muchas de las tensiones violentas que las sociedades en paz no tienen por dónde canalizar se queda coja ante el matonismo creciente de este deporte. Por eso nos podríamos aventurar, haciendo un poco de freudianismo de salón, en la sexualidad. Las dos mejores piezas del libro de Candau nos apoyan.

En un poema a un guardameta , dice Miguel Hernández: «Ante la puerta se formó un tumulto / de breves pantalones / donde bailan los príapos su bulto», mientras que, en el campo contrario, José María Pemán termina así, en la más aguerrida tradición machista, una oda a Di Stéfano: «Las porterías del mundo / esperan a su galán. / ¡Doncellas del violador! / ¡Ineses de este don Juan!». ¿Ayuda a explicar el asombroso éxito de un tipo como Maradona lo fácilmente que rima su nombre con la testosterona?

 


Aire privado

 

Manuel Rivas.

El País – 03.07.1996

 

Los economistas neoliberales más audaces, la llamada escuela de Las Vegas, discípulos radicales de Von Hayek, postulan ya la privatización del aire. El neón de los casinos y la música excitante de las tragaperras estimula mucho la imaginación. Y no hay hoy gente más soñadora en el mundo que la vanguardia del capital.

No es nada descabellado y yo de ti no me reiría. Han fijado los ojos en los cuatro elementos originarios. La tierra, el fuego, el agua y el aire. La tierra está más amarrada que nunca y la última andanada local es la modificación de la Ley de Costas. Después de la privatización del fuego (Repsol-Butano) y de las aguas municipales ya sólo les queda el aire. En absoluto es inviable y, por el contrario, ofrece grandes posibilidades para los espíritus más emprendedores, como bien demostró el teniente coronel Perote con la privatización de las escuchas.

El aire es como un liviano Potosí. Hay palabras que son como lingotes con alas de golondrina. Sólo tienes que apostarte, pillarlas al vuelo y vender los pellejos. Pero no hablamos de pioneros a burro por el Far West del aire, sino de una explotación sistemática.

Hace mucho tiempo que se privatizó el cielo. Las iglesias funcionaron como tours operator y hubo guerras y todo por ocupar los mejores valles del más allá. Entre nuestras cabezas y el cielo, pensaron los gurús del tragaperras, hay la tira de hectáreas de aire, ¿por qué no sacarlas al mercado? Con la privatización, argumentan, mejoraría la oferta y la calidad del aire. Se otorgarían títulos de propiedad. Habría airetenientes, con grandes cortijos de aire y pequeños accionistas aéreos con un trozo de aire para silbar. El aire cotizaría en Bolsa.

Habría la Compañía del Aire de Frixia con un aire exquisito como el agua de Vichy. Lo tomarías embotellado los días de fiesta. Y para diario, un aire popular de hipermercado reciclado por las compañías de tabacos. Qué divertida es la escuela de Las Vegas.

 


El cabritillo

 

Estaba en el cuarto del hotel y empezó a repiquetear el teléfono. Era una voz femenina.

 

-¿Eres Roberto?

-No, no soy Roberto.

-¿Cómo te llamas?

-Francisco.

-Qué bonita voz tienes, Francisco.

 

Halagado, Francisco dice:

-Muchas gracias, a la orden.

-¿Puedo subir a tu cuarto, Francisco? -pregunta entonces la voz.

-Pero ... -titubea Francisco- ¿cómo voy a saber que me gustas?

-No sé, pero estoy muy bien hecha, a reventar -dice la voz femenina.

 

Entonces Francisco duda, medita por un instante, se acuerda del viejo cuento de los cabriti-

llos y el lobo y dice:

-Bueno, sube ... Pero, antes de abrirte, pasa una fotografía tuya por debajo de la puerta ...

 ¿Vale?

-Okey.

 

[José María de Quinto. En: El Extramundi y Los papeles de Iria Flavia. Núm. VI, año II, verano MCMXCVI, p. 153]

 


La edad de la edad  

 

Vicente Verdú

EL PAIS - 13-02-97

 

Desde el gerovital a los energizantes, desde los liposomas a la testosterona, desde los oxidantes a la melatonina, energizantes, el negocio más seguro de estos años son los años de más. El mercado de la edad madura se ha duplicado a lo largo de las dos últimas décadas y seguirá aumentando aceleradamente, según todas las extrapolaciones planetarias. En 1990 había unos 500 millones de seres humanos mayores de 60 años en el mundo; en el 2030, pueden acercarse a los 1.500. 

Dentro de la Unión Europea los mayores de 60 años representan un 20% del total de la población (unos 77 millones) y en menos de 25 años años pueden convertirse en más de la cuarta parte (120 millones) o en más del 30%, según Daniel Bell y otros analistas. La edad media de la población europea en el año 2020 será de 45 años (siete más que en 1990) mientras los individuos con más de 60 años aumentarán por encima del 60%.

Directa o veladamente, esta maduración demográfica se tiene por una tendencia decadente. Las personas mayores se miden hoy, casi en exclusiva, por lo que pesan en el presupuesto; por lo que desequilibran la mostrenca idea de población activa y por lo que estropean con su senectud la vista.

El paradigma de la juventud sigue imperando como la opción del futuro. Pero lo viejo es acaso el paradigma de la juventud misma. Si cada vez hay más seres humanos adultos y menos jóvenes, ¿por qué seguir pensando igual?. Si el futuro de la sociedad es de una composición cada vez más madura, ¿cómo no ver un desatino en los proyectos que repiten el modelo «agraz» de hace casi medio siglo?.

El género femenino, atento a su progresiva presencia en la sociedad, ha reclamado en coherencia mayor capacidad de decisión privada y pública. Lo reclaman en nombre de sus derechos, en atención a su condición diferencial y a sus preferencias. ¿Porqué no estimar, con idénticos argumentos, las variables constitutivas de los mayores?. Tan desatinado como proyectar un porvenir sin atender el protagonismo femenino es calcular el inmediato futuro a despecho del protagonismo de la población adulta. Y más cuando en esa edad, hombres y mujeres, acercan sus aspiraciones y destinos en una igualación que sólo la biología consigue con tanto éxito.

Los modos de vida, los consumos, los referentes de valor evocan las guías de una sociedad joven cuando ya esa realidad va disipándose atrás y su fisonomía es sólo una velada copia de otro tiempo. En la juventud se citan la energía, la agresividad y las innovaciones veloces. De esas cualidades se ha abastecido la mayor parte del siglo pero también, por intervalos, las guerras han dejado la población mermada de jóvenes y de esos periodos han nacido las grandes doctrinas de la centuria.

Puede que la potencia de los cambios se ralentice en el futuro; puede que la vida se vuelva más conservacionista, ecológica y meditativa; puede que gane el reposo y morosidad, pero ¿quién no está deseando, en una u otra edad y a estas alturas, que las cosas tomen ese derrotero?. ¿Quién no constata, además, que una reordenación más cabal de lo económico, lo existencial y lo político está pugnando en la definición de nuestro mejor futuro?.

A las banderas del arquetipo juvenil suceden otros emblemas de convivencia. Ni los individuos ni la sociedad fallecen en su vida adulta; unas veces se sedimentan; otras, incluso, se culminan. La idea de decadencia con la que se contempla a la tercera edad es, a estas alturas, una aberrada aproximación que ofusca los análisis y sus prospectivas. Tanto la idea del trabajo, como del urbanismo, la forma y los contenidos de la producción, la cultura o la política, tienen ante sí una opción de cambio, gracias a la madurez que hasta ahora se desperdicia. Y, el gran error, progresivamente abultado, es seguir tomando a los mayores como bultos.