TEMPUS ▪ MODUS ▪ ASPEKT

Vergleich Dt. <> Sp.

Deutsche Beispiele zum Übersetzen

© Justo Fernández López


 

[1]          Sie kommen gerade. Sie sind da.

[2]          Der Orangenbaum liefert Orangen und keine Birnen.

[3]          Als Kolumbus in Amerika landet, weiß er nicht, dass er einen neuen Kontinent entdeckt hat.

[4]          Meine Eltern kommen morgen zu Besuch, du kannst nicht hier bleiben. Sie wissen nicht, dass es dich gibt.

[5]          Sie bleiben da und warten auf mich!

[6]          Ich weiß, dass du sie liebst, und das freut mich sehr.

[7]          Sage bloß nicht, du willst es nicht machen.

[8]          Deine Frau sagt, dass du zur Zeit  viel zu tun hast.

[9]          Ich sage nicht, dass es schwierig sei, aber ganz leicht wird es sicher nicht sein.

[10]      Ich habe es gestern erfahren.

[11]      Ich wusste es schon gestern.

[12]      Ich kannte sie schon.

[13]      Ich lernte sie damals kennen.

[14]      Damals sahen wir uns noch sehr oft.

[15]      Voriges Jahr haben wir uns nur zweimal gesehen.

[16]      Ich arbeitete gerade auf der Terrasse, da habe ich es gesehen.

[17]      Ich sah den Einbrecher, als er das Fenster eingeschlagen hat.

[18]      Ich sah den Einbrecher, als er das Fenster einschlug.

[19]      Ich wollte Sie um einen Gefallen bitten.

[20]      Ich wollte Sie fragen, ob Sie meine Arbeit schon gelesen haben.

[21]      Als ich ihn fragen wollte, kehrte er mir den Rücken.

[22]      Als ich ankam, war er schon weg.

[23]      Der Chef sagt, du sollst zu ihm ins Büro gehen.

[24]      Der Chef sagt, du solltest nicht soviel arbeiten.

[25]      Der Chef hat Angst, dass du einen Herzinfarkt bekommst, weil du soviel arbeitest und immer so nervös bist. 

[26]      Es ist besser, wenn du auf Urlaub gehst. 

[27]      dass er nichts tut, sehe ich ja.

[28]      Ich sehe nicht, dass er etwas leistet.

[29]      dass er nicht viel tut, heißt nicht, dass er nicht kompetent ist.

[30]      Es wird dir zweifellos gefallen, keine Angst.

[31]      Ich behaupte immer noch, dass es Selbstmord gewesen ist.

[32]      Ich habe nie behauptet, er hätte Selbstmord begangen.

[33]      Es ist besser, wenn er nicht soviel isst.

[34]      Es ist nicht wahr, dass er Krebs hat.

[35]      Es stimmt schon, dass er im Krankenhaus war.

[36]      dass er gestern nicht gekommen ist, macht mir Sorgen.

[37]      Darf ich Ihnen das geben, damit Sie es drucken lassen.

[38]      Ich bin nicht gekommen, nicht weil ich nicht wollte, sondern weil meine Eltern plötzlich zu Besuch gekommen sind. 

[39]      Ich weiß, was er gern liest: Johannes Mario Simmel.

[40]      Ganz egal, wie viel er verdient, damit wird er seine Schulden nicht bezahlen können.

[41]      Ich weiß überhaupt nicht, was er gern liest.

[42]      Ich hatte keine Ahnung, dass du Simenon gern liest.

[43]      Du weißt schon, dass ich am liebsten in Spanien leben würde.

[44]      Obwohl mir der Film nicht gefiel, habe ich ihn zu Ende gesehen.

[45]      Obwohl ich eine schönere Wohnung haben könnte, bleibe ich hier.

[46]      Ich bezahle  dir den Mantel, obwohl ich finde, dass 'frau' nicht soviel Geld in einen Pelzmantel investieren sollte.

[47]      Obwohl nicht immer das Teuerste das Beste ist, werde ich mich für die teuerste Wohnung entscheiden, selbst wenn ich es später bereue(n) (sollte).

[48]      Wenn das Semester zu Ende ist, werde ich nach Paris fahren.

[49]      Wenn das Semester zu Ende ist, fahre ich immer nach Hause.

[50]      Luisa fährt immer drei Wochen nach Hause, bevor das Semester zu Ende ist.

[51]      Hier kannst du die Schulbücher kaufen, die du brauchst.

[52]      Hier kannst du so viele Schallplatten kaufen, wie du willst.

[53]      Ich leihe dir das Buch unter der Bedingung, dass du es liest.

[54]      Du meinst, es sei anders gewesen. Wie dem auch sei ...

[55]      Du kannst es machen, wie du willst.

[56]      Du kannst hier machen, was du willst, mich stört es nicht.

[57]      Du kannst machen, was du willst, du wirst hier nichts erreichen können.

[58]      Wenn dir die Diamanten nicht gefallen, gib sie mir zurück.

[59]      Wenn sie dir doch nicht gefallen, kannst du sie mir geben.

[60]      Ich gehe jetzt weg. Sollte ich nicht um drei Uhr zurück sein, rufe bitte die Polizei. Sollte ich länger brauchen als geplant, werde ich dich anrufen.

[61]      Er kann sagen, was er will, es war doch nicht so, wie er sagt.

[62]      Egal was er gesagt haben mag, das ist jetzt nicht so wichtig.

[63]      Ob es ihm gefällt oder nicht, er wird es machen müssen. 

[64]      Wenn er nicht so dumm wäre, könnte man ihn gerade noch ertragen. 

[65]      Tue, was ich dir sage.

[66]      Tue immer, was ich dir sage.

[67]      Was schaust du mich so an? Schaue mich nicht so an!

[68]      Guten Appetit wünsche ich allen!

[69]      Mach's gut! / Alles Gute zum Geburtstag!

[70]      Hoffentlich kommt er nicht wieder. Er ist so lästig.

[71]      Sehr wahrscheinlich kommt er wieder, er mag dich so sehr.

[72]      Vielleicht (a lo mejor) kommen meine Eltern am Wochenende.

[73]      Wenn du das Buch zu Ende gelesen hast, kannst du es mir geben.

[74]      Kaum haben wir angefangen, etwas besser zu verdienen, wird die Miete um 10%  erhöht. Das ist eine Unverschämtheit! 

[75]      Du musst selber entscheiden, ob du diese Stelle annehmen wirst oder nicht. Ich kann nicht wissen, ob es dir dort gefallen wird.

[76]      Du bist der einzige, der ihn zum Aufhören bewegen könnte.

[77]      Alle vier Kandidaten wären besser beraten [hacer bien en], ihre musikalischen Ambitionen an den Nagel zu hängen.

[78]      Rau wäre der erste SPD-Bundespräsident seit Gustav Heinemann,

[79]      mit dessen Enkelin er verheiratet ist.

[80]      Mit einem Punkt wäre ich zufrieden, zwei wären mir natürlich lieber.

[81]      Ich fürchte nur, dass er nicht kommen wird.

[82]      Hermann Gmeiner, der Gründer der Kinderdörfer, wäre im Juni 75

[83]      Jahre alt geworden.

[84]      Ein Nein Österreichs zur EU wäre für uns Südtiroler ein schwerer Schlag!

[85]      Am Samstag unterschrieb Roland Kirchler für weitere zwei Jahre beim FC Tirol. Heute sollte die Einigung mit Michael Bauer über die Bühne gehen. Damit wäre der FC Tirol für die kommende Saison eigentlich komplett.

[86]      Allein diese immer häufiger werdenden knappen Entscheidungen zeigen, wie wichtig korrekte Schiedsrichterleistungen wären.

[87]      Wollen wir hier auf  Erden ewig leben? Das wäre ja die schlimmste Strafe für uns. [Erwin Ringel]

[88]      Für mich wäre die Politik nichts. Ich gebe so gut wie nie Interviews, denn ich könnte nicht lügen oder mich zurückhalten. [Frau Vranitzky]

[89]      Die Sendung war wieder einmal so, wie man sie gern hätte. Man sollte dabei

[90]      bleiben.

[91]      Wenn der Kanzler zum Schweighofer einkaufen geht, stellt er sich hinten an.

[92]      Vorgehen wäre ihm peinlich.

[93]      Natürlich bin ich vor der Premiere aufgeregt. Sagte ich das Gegenteil, wäre das ja gelogen.

[94]      Wer könnte das sein?

[95]      Wenn man nur soviel Geld haben könnte!

[96]      Robert Hochner über Elmar Oberhauser: "Ich wollte, der ORF hätte mehr von seiner Sorte."

[97]      Das wäre ein Wahlergebnis, das für unser Land gut wäre. Das ist aber alles Theorie. Realität dieses Tages ist: Jeder wählt für sich allein. Hoffentlich richtig.

[98]      Hätten Sie gerne gewusst, wie das Sexualleben Ihrer Mutter aussah?

[99]      Ich hätte gern gewusst, warum es nicht möglich ist ...

[100] Ich hörte, dass er zurücktreten wird.

[101] Du kannst es versuchen, obwohl du wahrscheinlich nichts erreichen wirst.

[102] Ich glaube nicht, dass ihr Paris gefallen wird.

[103] Sie sagt, dass du dir keine Sorgen machen sollst.

[104] Er soll bei der Prüfung durchgefallen sein.

[105] Die neuen Tendenzen, die zur Romantik führen sollten, sind in Spanien um 1800 kaum sichtbar. [apenas se pueden atisbar]

[106] Hättest du das gewusst?

[107] Hätte ich es vorher gewusst, wäre ich nicht gekommen.

[108] Wir wollen in die Oper. Wir werden vielleicht keine Karten mehr bekommen, aber wir wollen es versuchen.

[109] Dein Wort in Gottes Ohr.

[110] Es hätte möglich sein müssen, dass du mit ihm gesprochen hättest.

[111] Das ist etwas, das man als Abneigung [aversión] gegen die Musik deuten könnte.

[112] Ich hätte es gern gewusst, aber Sie werden es mir vielleicht nicht sagen wollen.

[113] Ich bin nicht ganz sicher, dass es ihm hier gefallen wird.

 


Bresnik über Ivanisevic

 

Typen wie er machen den Tennis erst interessant. Wegen Sampras kommt keiner in ein Stadion. Abgesehen von Österreich ist der Kroate überall sehr beliebt. Ein Rebell mit Herz. Für ihn allein wäre es gerechtfertigt, wenn Racketschmeißen und Schimpfen nicht mehr geahndet würden. Man würde diesem Hitzkopf damit dienen. 

Ich persönlich hätte ihm den Turniersieg zugetraut: Er hätte  einen Courier richtiggehend bloßgestellt. Auch für das Tennis in Europa wäre er ein Gewinn gewesen.

Agassi hätte zwar die meisten lieber gesehen; allerdings wäre der nur für die Ahnungslosen interessant. Insider hätte Agassi als Wimbledonsieger heuer nur als Provokation und Ohrfeige empfunden.  

 


Vorsicht, Subversion: Der Freie Markt

 

Von Richard Herzinger

 

Horst Köhler, der Direktor des Internationalen Währungsfonds, hat sich auf dem Weltwirtschaftsforum in New York für einen faireren Welthandel ausgesprochen. Den Entwicklungsländern müsse von den großen Industrienationen ein besserer Zugang zu den internationalen Märkten gewährt werden. Dazu sei es unverzichtbar, dass die reichen Länder staatliche Subventionen abbauen, besonders für Baumwolle, Textilien und Agrarprodukte.

Mit dieser erfrischenden Attacke gegen den Protektionismus der Reichen hat Köhler den Finger in eine doppelte Wunde gelegt. Er hat nicht nur die egoistischen Wohlstandsnationen, sondern auch die internationale Anti-Globalisierungsbewegung an einem neuralgischen Punkt getroffen. Denn diese macht ja einen regelrecht dämonisierten "Neoliberalismus" mit seinem Ruf nach unbeschränktem freien Welthandel für alles Elend dieser Welt, und namentlich für das der "Dritten Welt" verantwortlich. Doch Köhlers Vorstoß legt die wahren Verhältnisse bloß: Der vermeintliche "Neoliberalismus" der westlichen Industriestaaten ist eine Mogelpackung. Tatsächlich sichern die reichen Nationen ihre Überlegenheit auf dem Weltmarkt durch massive staatliche Eingriffe und ausgefeilte Regulationsmechanismen. Den freien Wettbewerb, den sie anderen empfehlen, wollen sie großen Teilen ihrer eigenen Volkswirtschaften nicht zumuten. Eine wirkliche, nicht selektive "neoliberale" Deregulierungspolitik liegt so gesehen vor allem im Interesse der armen, benachteiligten und wirtschaftlich schwächeren Nationen.

Denkt man diesen Gedanken zu Ende, muss das zu einem Aufbrechen der ebenso verqueren wie eingefahrenen Fronten im Streit zwischen Globalisierungsbefürwortern und - Gegnern führen. Echte Wirtschaftsliberale und konsequente Kritiker des westlichen Wohlstandsegoismus finden sich aus dieser Perspektive auf der gleichen Seite der Barrikade wieder - gegen die Besitzstandswahrer in den staatskapitalistischen Metropolen, aber auch gegen jene Strömungen unter den Globalisierungskritikern, die das Heil im Kampf gegen die Übermacht internationaler Konzerne in der protektionistischen Abschottung nationaler Volkswirtschaften suchen.

Es mutet paradox an: Die Forderung nach freien Märkten ist die einzige wahrhaft subversive Idee, die dem herrschenden Weltwirtschaftssystem gefährlich werden könnte. Wollte man mit dieser Idee ernst machen, hätte man nicht nur die großen Konzerne gegen sich, die von den wirtschaftlichen Schutzgarantien ihrer heimischen Staatsapparate profitieren, sondern letzten Endes auch die kapitalismuskritischen Verteidiger bestehender westlicher Sozialstandards - von ökologisch orientierten Verbraucherschützern ganz zu schweigen. Würden die westlichen Märkte tatsächlich für Produkte aus der Dritten Welt geöffnet, hätte dies - im Bereich von Löhnen und Preisen, auf dem Arbeitsmarkt, aber auch auf dem Felde der Lebensmittekontrolle - wirtschaftliche und soziale Konsequenzen, die gerade die beharrlichsten Bewahrer sozialstaatlicher Sicherungs- und Umverteilungssysteme kaum zu tragen bereit wären. Mancher progressive Freund der Dritten Welt, der sich heute gerne in rhetorischen Solidaritätsbekundungen mit den Verdammten dieser Erde übt, würde sich dann wohl flugs als veritabler Wohlstandschauvinist entpuppen.

So wird der freie Welthandel einstweilen bleiben, was er schon zu Zeiten von Adam Smith war: eine Utopie. Sie immer wieder einzuklagen, könnte freilich, wenn schon nicht die bestehenden Machtverhältnisse, so doch zumindest manche eingefahrene Denkschablone ins Wanken bringen.

4. Februar 2002 (c) ZEIT.DE

 


 Der häufigste Fehler bei zweisprachichen Kindern

 

*No sé si [ob] + imperfecto subjuntivo

> No sé si + futuro / condicional.

*Me preguntó si [ob] + imperfecto de subjuntivo

> Me preguntó si + imperfecto de indicativo

 

* No sé si tuviera tiempo.

> No sé si tendré / tendría tiempo.

* No sé si hubiera más de 200 personas en la sala.

> No sé si habría más de 200 personas en la sala.

* Me preguntó si tuviera tiempo.

>Me preguntó si tendría tiempo.