VERBSEMANTIK

Deutsch und Spanisch

© Justo Fernández López


 

bleiben

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valer

Kleinere Texte

Verbos de movimiento

 


bleiben

 

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.

 

1.              Entscheidend bleibt jedoch, ob das "Projekt Europa" überhaupt nach wie vor einen Sinn macht - auch für uns.

2.              Es bleiben zwei Grundtatsachen: selbst wenn die EG "nur eine geistlose Freihandelszone" (Delors) bleiben sollte, wäre das ein Wert an sich. Zweitens verhindert die europäische Einigung den Rückfall in Nationalismus und in das alte Spiel der "europäischen Mächte", mit dem das Jahrhundert so unheilvoll begonnen hat.

3.              Worauf schwören Sie, um im Sommer kühl zu bleiben?

4.              Ein Protest der Bulgaren blieb erfolglos. [no prosperar]

5.              Suchtverhalten, ganz gleich, welcher Stoff benützt wird, bleibt Suchtverhalten.

6.              Lothar Mathäus sollte trotz seine Differenzen mit dem Trainer im Team bleiben. Dies sagte Franz Beckenbauer

7.              Acht Teamchefs bleiben im Amt.

8.              Viele Helden des Widerstandes gegen Hitler sind unbekannt geblieben.

9.              Studium bleibt doch gebührenfrei. Abfuhr für Finanzminister Lacina auch in der SPÖ.

10.          In den nächsten Jahren wird der Mühlsee sicher privat bleiben, die Kosten wären zu hoch.

11.          Unsere Öffnungszeiten bleiben auch in den Ferien gleich: Montag bis Freitag: 8.30 bis 17.30 Uhr durchgehend. 

12.          Wird in den nächsten Tagen der österreichische Temperatur-Rekord gebrochen? Der stammt aus dem Jahre 1957. Damals kletterte in Eisenstadt die Quecksilbersäule auf stolze 38 Grad. Ganz so arg dürfte es zwar nicht werden, die Tropenhitze bleibt uns  aber erhalten. Bis 55 Grad sind angesagt.

13.          Ayton Sennas Tod bleibt ungeklärt.

14.          Noch kein Tempolimit. Ozon-Vorwarnung bleibt.

15.          Die Vorwarnstufe blieb am Mittwoch in Ostösterreich aufrecht: Personen mit Atem wegserkrankungen sollen starke Anstrengungen im Freien vermeiden.

16.          Der Leistungsdruck, den es in der Privatwirtschaft gibt, wird auch einem öffentlich Bediensteten nicht erspart bleiben.

17.          Die Finanzierung der Bauarbeiten der theologischen Fakultät an der Universität Innsbruck bleibt fraglich.

18.          Andreas Herzog erfüllt doch seinen Vertrag und bleibt in Bremen.

19.          Ab Jänner ist in Kalifornien Rauchen am Arbeitsplatz verboten. Wer's trotzdem tut, zahlt 1000 Schilling Strafe. Österreich bleibt verbotsfrei.

20.          Die Wiener Philharmoniker bleiben die Nummer 1 in Salzburg.

21.          Bleibt die UNO weiter in Kroatien, ist das eine inakzeptable Verlängerung des gegenwärtigen Zustands.

22.          Wie können nicht das Leben anklagen, dass es uns den Sinn schuldig bleibt, denn es kann doch immer nur den Sinn gewinnen, den wir ihm geben. [Erwin Ringel]

23.          Die Hitze bleibt, und das Boden-Ozon wird wieder ansteigen.

24.          Politikerinnen von SP und VP werfen der Kanzlergattin vor, sie habe keine Ahnung von der Lebenssituation der Frauen. Vielen bleibe nichts anderes übrig, als arbeiten zu gehen.

25.          Serben lassen sich von Moskau bitten.

26.          Trotz russischer Angebote bleiben Bosniens Serben unnachgiebig.

27.          Am Ende bleibt Ärger und Frustration. Die ORF-Serie "Der Weissenthaler" läuft aus. Und keiner will mit ihr noch etwas zu tun haben.

28.          Die Sendung war wieder einmal so, wie man sie gerne hätte. Man sollte dabei bleiben.

29.          In der Pause musste Peter Artner mit einer Wadenbeinprellung in der Kabine bleiben.

30.          Sturm Graz - Vorwärts Steyr 1:1.  Steyr bleibt der Angstgegner von Sturm.

31.          Der überragende Peter Stöger versuchte zwar Linie ins Spiel der Tiroler zu bringen, doch man lief sich immer wieder in der dichtgestaffelten Abwehr der kampfstarken Linzer fest. So blieb es auch vor der Pause nur bei einer elferreifen Attacke von Werner an Danek.

32.          Das Wetter morgen: Es bleibt heiß, aber die Gewitterneigung nimmt zu.

33.          Wasser ist und bleibt der beste Durstlöscher.

34.          Der große Bellheim.  Der Film müsste heißen: Der unfähige Bellheim.

35.          Um ihn herum wird betrogen und verraten, aber er bleibt gütig.

36.        Harald Schmidt bleibt der Bühne treu.

37.        Dem Justizminister droht der Abschied. Was bleibt von ihm, wenn er nicht bleibt?

 

erleben

 

1.          Das Fremde (20.15, ARD). Dokumentation: Sieben Menschen aus sieben Ländern erleben Deutschland und seine alltägliche Fremdenfeindlichkeit.

2.          Erleben Sie Tirol im Herbst!

3.          Viele Leute haben viel erlebt und nichts erfahren.

4.          Sie müssen nicht erst einen Stammbaum nachweisen, um einen "kaiserlichen Urlaub" zu erleben.

5.          Kommen und erleben Sie, was Kundendienst heißt.

6.          Egon Coordes ließ alle vier Austria-Legionäre mit dem 17-Mann-Kader "einrücken", obwohl einer das erste große Duell zweier Topfavoriten nur von der Tribüne aus erleben wird.

7.          Ich bin sehr glücklich, dass ich das noch erleben darf.

8.          Der Homo sapiens bekommt im nächsten Jahrhundert ein Klima, wie er es seit  Jahren nicht erlebt hat.

9.          Österreich erlebt den 51. Sommer in Frieden. Bosnien den Dritten im Krieg. Die humanitäre Hilfe ist ein Beitrag dazu, dass die Menschen den Frieden, den sie ersehnen, aus erleben.  NACHBAR IN NOT   Hilfe, die ankommt.

10.     Ich habe ihn als einen hilfsreichen Menschen erlebt.

11.     Erleben Sie Neuseeland.

12.     Kommen und erleben Sie, was Kundendienst heißt. ISSER-OPTIK. Innsbruck.

13.    Spanisch lernen und Meer erleben.

 

gelten

 

1.          Unser Interesse gilt dem Gasbereich aller Landesversorger, nicht aber dem Stromgeschäft.

2.          Teil 3 seines Berichtes gilt seiner Tante, die "voll auf der Seite meiner Eltern gestanden ist.

3.          Für Psychiater, Bewährungshelfer und Gericht galt er als geheilt.

4.          Es gilt als sicher, dass er die nächsten Wahlen gewinnen wird.

5.          Der neue Präsident gilt als sehr ehrgeizig, aufgeschlossen und intelligent.

6.          Sein Mitgefühl gilt den Angehörigen.

7.          Warum verbringst du deine ganze Freizeit damit? Es ist nicht den Aufwand wert.

8.          Das Rauchverbot gilt nur für Inlandflüge.

9.          Der Schuss, der den Hund traf, hatte eigentlich dem Hasen gegolten.

10.     Jetzt gilt es zu handeln.

11.     Der Pass gilt nicht mehr, er ist gestern abgelaufen.

12.    Das gilt nicht, das ist unfair.

 heißen

 

1.            Was heißt hier heiß? Der Sommer ist cool! Nur wer keine Emotionen zeigt, kommt weiter, und "cool" zu sein ist zur Attitüde des Jahrzehnts geworden.

2.            Jetzt heißt es aufzupassen.

3.            Eliette von Karajan hat noch nie ein Fest besucht, zu dem "Sacher"- Herrin Elisabeth Gürtler bat. Warum? In ihrem Umfeld beißt es diskret: "Madame weiß nicht, welchen Begleiter sie dafür wählen soll."

4.            Moik: Debüt als neues Popstar? "Blue Candian Rockies" soll das Werk heißen, das schon in zwei Wochen als Single erfreuen soll. Für Freunde des unfreiwilligen Humors ein Musst: der Herr Karl sing noch dazu Englisch.

5.            Du machst nicht mehr mit? Was soll das heißen?

6.            Und sie hießen das Schiff „Titanic“.

7.            Wir sagen leichthin, dass diese oder jene Geschichte nur ein Märchen sei, was soviel heißt, wie eine erfundene, vielleicht sogar erlogene Geschichte, ohne Wahrheit, etwas was wir nicht ernst nehmen müssen.

8.            Und das will was heißen.

9.            Er hieß sie, Platz zu nehmen.

10.        Tibor Nyilasi lehnt das Angebot, ungarischer Nationaltrainer zu werden, dankend ab.  Er sehe keine ausreichenden Perspektiven, hieß es in Budapest.

11.        Parallel dazu wurden die Vranitzkys als Musterfamilie positioniert. Das Ehepaar als Großeltern, Golfer und Gastgeber - harmonisches Familienleben wurde auf  Hochglanzpapier unter die Leute gebracht. Das war reine Zufall, heißt es im Kanzlerbüro. Die Info-Lawine über Familien-Interna  sei nicht gewollt und schon gar nicht gefördert worden. Frau Vranitzky meint übrigens auch, sie wäre in der Politik fehl am Platz, "denn ich könnte nicht lügen". - Das kann ja nur wohl heißen, dass nach ihrer Ansicht Lügen ein wesentlicher Bestandteil des Politikergeschäfts sein.  Eine interessante Offenbarung.

12.        Kommen und erleben Sie, was Kundendienst heißt.

13.        Das heißt also, du nimmst diese Stelle nicht an?

14.        Du willst nicht? Was soll das heißen?

15.        Vor fünf Jahren hätte ich vier Stunden gebraucht um ein Match zu gewinnen. Dann  hätte es geheißen, Thomas Muster hat den Gegner niedergekämpft.

16.        -[Jack Unterwegger] Es heißt, ich soll mich der Frau sittlich genähert haben. -[Staatsanwalt Gasser] Unsittlich heißt das.

17.        Sein Liblingszitat: "Fußball ist Arbeit." Sein Lebensmotto könnte heißen: "Einer gegen alle."

18.        -Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen. Was nun allerdings nicht heißen soll, dass ich alles allein machen werde.

19.        -Das soll also heißen, dass Sie kandidieren werden?

20.        -Nein. Eine Kandidatur kommt nicht in Frage.

21.        „Venga, venga“, flüsterte sie, als ich, meine Schritte dämpfend, eintrat. Meine Verwirrung war so groß, dass ich nicht einmal mehr begriff, ob sie mich bleiben oder gehen hieß. Als ich zögerte, wiederholte sie mit aufreizender Stimme „venga“.

22.        Es hat ausdrücklich geheißen, keine Kinder mitzunehmen.

23.      Jetzt heißt es für den Wähler, sich für eine Erneuerung der Politik zu entscheiden.

 

lassen

 

Ich lasse mir die Fenster, die Johannes XXIII. 

aufgemacht hat, von niemandem zurückschlagen.

(Reinhold Stecher, Altbischof von Innsbruck)

 

1.         Das hätte sich Oma nicht träumen lassen: Plötzlich ist Eierlikör, der süße Inbegriff der Spießigkeit, in aller Munde.

2.         Herr ... ist ein so unqualifiziertes Individuum, dass es unverantwortlich  ist, ihn eine Sendung leiten zu lassen.

3.         Lassen Sie sich nicht festnageln. Lassen Sie sich Zeit.

4.         Der Richter will jetzt in Amerika ermitteln lassen.

5.         -Trainer: Ich warte seit 12 Uhr auf dich. Du bist zehn Stunden zu spät dran. Das kann ich nicht durchgehen lassen. -Spieler: Ich habe kein Flugzeug nach Wien mehr erreicht. Deshalb habe ich mich mit dem Auto herbringen lassen.

6.         -An einen Telefonanruf hast du nicht gedacht?

7.         -Ich habe leider keine Nummer dabei gehabt.

8.         -Du hättest dir die Nummer über die Auskunft geben lassen.

9.         -Daran habe ich nicht gedacht.

10.    Es ist ein Zeichen der politischer Kultur, dass sich das LF nicht zu einem EU-Nein haben verlocken lassen.

11.    Man hat uns den Einspruch des Umweltanwaltes nicht zukommen lassen - ein Versehen, hieß es bei der BH."

12.    Es lässt sich anhand der Umfragedaten nachweisen, dass die Dynamik für die EU-Gegner mit dieser Aussage einen Knick bekommen hat.

13.    Flöttl jun. ließ das Nachrichtenmagazin "News" beschlagnahmen. "News" hatte berichtet, FBI und DEA würden wegen Verdachts der Geldwäsche aus Drogengeschäften gegen ihn ermitteln.

14.    Die vielen informellen Diskussionen über wirtschaftliche und politische Themen haben mir die Schwierigkeiten und Vorzüge eines Kontinents deutlicher werden lassen.

15.    Ich gehe nicht mit wehenden Fahnen in die EU, aber allein die Gegner lassen mich JA sagen. [Joesi Prokopetz]

16.    Da die EU kein kulturelles, sondern ein ökonomisches Gebilde ist, wäre ich eigentlich   dagegen. Doch die rechte Front, die dagegen auftritt, lässt mich zögern.

17.    Antisemitismus hat es immer gegeben. Solange er von einzelnen Gruppen ausging, ließ sich die Gefahr eingrenzen. Erobern die Antisemiten die Macht, dann führt dies zu einer Katastrophe.

18.    Ob Selbstmord oder Mord, das lässt sich nicht eindeutig klären.

19.    Freud hebt die Ambivalenz des zugleich bedrohlichen und mütterlichen Unbewussten in der identifikatorisch-personalisierenden Beziehung zu der Stadt Rom auf, die er    also nicht zufällig als das typische Exempel anführt, mit dem sich am ausführlichsten ein verdrängungsfreier Zustand schildern lässt.

20.    "Besuche" lassen sich nicht erzwingen: Viele Väter verzichten eher auf ihr Kind, als dass sie mit Polizeigewalt ihr Recht einfordern.

21.    Schon aus zwei Milliardstel Gramm DNA lässt sich eine brauchbare Spur darstellen. [Genetische Fingerabdrücke]

22.    Gefeiert wird sicher, wie lange und wo, davon lasse ich mich überraschen.

23.    Der Kanzler weilte noch in USA und ließ sich von Pressesprecher am Telefon informieren.

24.    Lassen sich die Betreiber dieser Zoos wenigstens von Fachleuten beraten?

25.    Kein Zufall, dass dabei ausgerechnet Peter Stöger mit einer Umarmung die meisten Emotionen erkennen ließ. Er füllt sich von der Austria-Führung übergangen.

26.    Spanien ließ die WM ruhig angehen. Während alle anderen Mannschaften in der Vorbereitung schwitzten, hatten die Spanier gestern frei.

27.    Ich finde es nicht gerecht, dass wir uns Sportsendungen mit Herrn X anschauen müssen. Wie kann der ORF das zulassen, dass wir zahlende Zuseher uns das bieten lassen müssen?

28.    Die Hektiker drohen mit einem Prozeß. Denn Mini Bydlinski ließ - wie erst jetzt bekannt wurde - ohne Wissen seiner drei Kollegen bereits 1992 in Deutschland (wo es keinem auffallen sollte) den Namen "Hektiker" als internationale Marke schützen.

29.    Die Grünen müssen nach ihrem Schwenk in der Europa-Frage - die einstigen Gegner EU-Gegner wollen den Beitrittsvertrag ratifizieren - sogar die Glückwünsche der Industriellenvereinigung über sich ergehen lassen.

30.    Die Briten geben die Hoffnung nicht auf, dass Fergie und Andrew vielleicht doch wieder zueinander finden. Jetzt hat sich der britische Königssohn versetzen lassen. Um sich mehr seiner Familie widmen zu können.

31.    Der Verteidigungsminister musste sich herbe Kritik gefallen lassen.

32.    Wie lange müssen wir uns das noch gefallen lassen?

33.    Liz Tailor will sich nach 2 Jahren Ehe von ihrem Gatte Nr. 8 scheiden lassen.

34.    Das renommierte Friedensforschungsinstitut lässt aufhorchen: Die weltweite Sicherheit, gerade jetzt durch Nordkorea bedroht, muss notfalls auch durch Interventionen erzwungen werden.

35.    Aufgrund der Zeitverschiebung beginnen einige Spiele [Fußball-Weltmeisterschaft] erst gegen 1.30 Uhr. Wenn die Gäste nicht zu müde sind, lassen die Wirten den Großprojektor laufen.

36.    Wo tut es weh? Lass mal sehen.

 

meinen

 

1.          -Was meinen Sie damit? -Ich meine nur, man sollte ...

2.          Treffsicher ansprechen. Von Hans-Jürgen Zimmermann im Auftrag der Deutschen Jagd-Zeitung. Es ist anders gemeint, aber klingt sympathisch: Wie plaudere ich mit dem Wild im Wald? Muß ich mich vorstellen?

3.          Er lacht geschmeichelt und nimmt es als das, was gemeint war, nämlich als Kompliment für seine grenzenlose schauspielerische Vielfalt.

4.          Die FPÖ sagt "die Regierung", meint aber den Kanzler.

5.          Meinen Sie mich?

6.          Wen meinst du konkret?

7.          Sie meinen wohl, ich habe keine Ahnung von ...

8.          "Eine typische Cuppartie", meinte Krankl, "aber ich wäre glücklich, wenn wir alle typischen Cuppartien 6:1 gewinnen würden."

9.          Ich meine aber etwas anderes.

10.     Verstehe mich nicht falsch, ich meine das ganz anders.

11.     Ich meine, dass wir nach Hause fahren sollten.

12.     Ich gebe Ihnen nur eine Woche Zeit. Und wenn ich eine Woche sage, meine ich auch eine Woche.

13.     Wenn man so etwas hört, man könnte fast meinen, dass die Politiker ...

14.     Mit seinen kritischen Worten meinte er, dass seine Eltern diesmal nicht im Recht seien.

15.     Ich meinte fälschlicherweise, dass das Problem schon gelöst sei.

16.     Er sollte ... Meinst du nicht auch?

17.     Meinst du nicht auch, dass ...?

18.     Ich meinte fälschlicherweise, nach Hause zu fahren.

19.     Der Junge meinte es ehrlich damit, dass er das Mädchen heiraten will.

20.     Er meint es gut mit seinem Kind.

21.     Ich meine Sie nicht.

22.     Sie sind nicht damit gemeint.

23.     Er meint nicht dich, sondern ...

24.     Ich meine es gut mit dir.

25.     Glaube mir, er hat es nur gut gemeint, als ...

26.     Der Kollege hat es mit seinem Rat gut gemeint.

27.     Die Politik ist jene Arena, in der handfeste Interessen ausgetragen werden. Meinen die Lexika. Das trifft wohl auch zu. Aber ein Wahlkampf ist viel mehr.

28.    Ich gebe Ihnen einen Tag, und wenn ich einen Tag sage, meine ich auch einen Tag.

29.    Der Angeklagte meinte es ehrlich damit, als er sagte: ...

30.     

 

melden / sich (an)melden

 

1.              Der Wetterbericht hat es schon gestern gemeldet, dass es heute regnen würde.

2.              Der Wetterbericht hat es eben gemeldet.

3.              Ich meldete der Polizei den Unfall.

4.              Haben Sie den Vorfall der Polizei schon gemeldet?

5.              Ich werde es der Polizei melden.

6.              In der Zeitung von gestern wurde es gemeldet.

7.              Der Botschafter meldet die Angelegenheit nach Bonn.

8.              Der Hunger meldet sich langsam. Wann ist das Essen fertig?

9.              Der Schüler meldet sich.

10.          Der Soldat meldet sich bei seiner Kompanie.

11.          Am Telefon hat sich eine fremde Stimme gemeldet.

12.          Der Student meldet sich zu einem Russischkurs.

13.          Der Arbeiter hat sich krank gemeldet.

14.          Unsere Bürozeiten in den Ferien erfragt Ihr am besten im ÖH-Sekretariat unter der Tel.-Nr. 59424, wo Ihr auch Nachrichten hinterlassen   könnt, damit wir uns dann bei Euch melden.

15.          Melde dich mal. Rufe mal an. Du hast meine Nummer.

16.          Der Politiker fragte das Publikum, aber niemand wollte sich zu Wort melden.

17.          Ein Herr hat angerufen, du sollst dich bei der Firma ... melden.

18.          Kein Student meldete sich zu dieser Lehrveranstaltung.

19.          Er meldete sich am Telefon mit einer tiefen Stimme.

20.        Also wenn niemand sich meldet, ist die Sitzung beendet.

 

mögen

 

1.          -Sollen wir ins Kino gehen? -Ich mag nicht.

2.          Ich mag ihn sehr.

3.          Ich mag marisco sehr.

4.          Ich mag kein Bier.

5.          Ich hätte jetzt Lust auf ein Eis.

6.          Heute habe überhaupt keine Lust.

7.          Jelzin zieht in den USA alle Register seines Könnens. Jelzin weiß, was Amerikas Medien mögen.

8.          Ich glaube, er mag mich nicht.

9.          Es mag so stimmen, aber ...

10.     Ich mag Galicia im Frühling und Andalusien im Herbst.

11.     Ich liebe den Frühling in La Rioja.

12.     Sie liebten sich damals sehr. Jetzt mögen sie sich nicht mehr.

13.     Ich liebe es, beim Lesen Musik zu hören.

14.    Ich mag kein Bier. Ich trinke lieber Wein.

 

nennen

 

1.          Der  Lehrer nenn den Schülern verschiedene Beispiele.

2.          Wir nennen unsern Sohn nach seinem Großvater.

3.          Vater nennt seine kleine Tochter Schätzchen.

4.          Ich nenne es einen Zufall, dass du gewonnen hast.

5.          Ich nenne es ein großes Glück, so glimpflich davongekommen zu sein. [salir bien librado]

6.          Die Mutter nannte ihren Sohn faul.

7.         Ich nenne es verrückt, soviel zu arbeiten.

 

stehen

 

1.          Zum Lachen brachte den Diktator Castro der venezolanische Außenminister bei der Angelobung des kolumbianischen Präsidenten in Bogotá. In seiner Heimat hingegen stehen die Dinge schlecht.

2.          Die Kinder der Politikern haben gelernt, mit ihren prominenten Namen zu leben Manche stehen gern dazu - und manche verschweigen ihn einfach.

3.          Die Räder stehen in Kuba still. Der Grund: Mangel an Treibstoff.

4.          Er kann nicht kommen, er liegt mit Fieber im Bett.

5.         Die Chancen, ein Jahrhundertprojekt der EU nach Tirol zu bekommen, stehen gut. Die Weichen sind schon gestellt.

 

liegen

 

1.              Mathematik liegt mir nicht.

2.              Das mag er gern, das liegt ihm.

3.              Schreiben liegt ihm nicht so sehr, aber er kann gut reden.

4.              –Wo kommen Sie her? –Aus Martinique. – Wo liegt das?

5.              Die Bücher liegen auf dem Tisch.

6.              Das Geld liegt in der Schublade.

7.              Das Fenster liegt nach Süden.

8.              Er rutschte aus, weil eine Bananenschale auf dem Gehsteig lag.

9.              Sie streiten sich ständig. Das liegt an ihm, der ein sehr aggressiver Typ ist.

10.          Der Computer stürzt ständig ab, vielleicht liegt es an ...

11.          Wir haben Frühling, aber Schnee liegt noch auf den Bergen.

12.          Es liegt auf der Hand, dass ...

13.          Jetzt liegt die politische Verantwortung bei der Regierung.

14.          Die Entscheidung liegt bei dir.

15.          Er leidet ständig unter Depressionen. Wie ich gehört habe, soll es in seiner Familie liegen.

16.        Die Lösung des Problems liegt in der Hand der Bundeskanzlers.

 

 hacer

 

1.              Hoy está haciendo frío.

2.              ¡Qué día hace hoy!

3.              ¿Cuánto hace que llegaste?

4.              Hace tres horas que te estoy esperando.

5.              Hoy hace un ventarrón que lleva los sombreros.

6.              Está haciendo que hace y no hace nada.

7.              Hace más de dos años que no dormimos juntos. Estoy hecha a la castidad. No fue sencillo, porque él me gusta - o me gustaba.

8.              Aquí no llueve desde hace tres meses.

9.              No acaba de dar terminado su trabajo. Está haciendo que hace.

10.          Vámonos que aquí ya no se puede hacer nada.

11.          Yo no puedo hacer nada por ti.

12.          Está haciendo un ventarrón que tumba los árboles.

13.          ¿Qué tiempo hará mañana?

14.          ¿Qué harás mañana?

15.          -¿Cuánto hace de eso? -De esto ya hace un año.

16.          –¿Cuánto hace? –Son cincuenta euros.

17.          A mí las acelgas no me hacen bien para el estómago.

18.          A ese dentista no vuelvo, la última vez que fui me hizo mucho daño.

19.          Hay gente que sólo piensa en hacer daño.

20.          Está loco como una cabra, pero no hace daño a nadie.

21.          El juez dijo que no dejaba libre al preso porque podía hacer daño a la sociedad.

22.          No es tan importante hacer las cosas como hacerlas bien.

23.          Lo bien hecho bien parece.

24.          ¡Bien hecho!

25.          ¿No le dejaste entrar en casa? ¡Bien hecho!

26.          Esta vez me engañó, pero otra no me la hace.

27.        Como me la vuelvas a hacer, me vas a conocer.

 

tener

 

1.              -¿Tienen ustedes algo que declarar? -No, no tenemos nada que declarar.

2.              No tengo con qué pagar la comida.

3.              No tenemos dinero y no tenemos a quién pedírselo.

4.              Queremos casarnos, pero no tenemos dónde vivir.

5.              No tengo a nadie a quien contarle mis penas.

6.              Cuando me llaman para una entrevista, lo primero que pregunto es sobre qué, porque si es sobre literatura, que sé algo, pues hablamos. Ahora, si va a ser sobre la situación política del mundo actual, no tengo nada que decir.

7.              Eso no tiene disculpa.

8.              Puedes arriesgarte, no tienes nada que perder.

9.              ¿Y qué tiene eso de malo?

10.          Villeneuve es tenido por un hombre jovial, alegre y conversador.

11.          Tiene muy malas pulgas.

12.          No te apures que tenemos tiempo.

13.          Lo tienen por tonto, pero es más listo que muchos de los que lo critican.

14.          Tenme al corriente de todo.

15.          Toma, ten, lleva este paquete a la vecina.

16.          –¿Cuánto es? –Son doce euros. –Tenga.

17.          Tiene narices que le tenga que hacer yo todo y él no mueva un dedo para nada.

18.          Mira que tiene cara el tipo.

19.          Hoy no tengo ganas de nada, tengo un dolor de cabeza que no veas.

20.        Tenga usted paciencia, hombre, que todo se andará.

 

tocar

 

1.              A la prensa que no forme parte del séquito le tocará hospedarse a treinta kilómetros de Madrid, en Alcalá de Henares.

2.              Cuando hay que barrer o limpiar la casa, siempre me toca a mí.

3.              Esta semana le tocó a él hacer el turno de noche.

4.              En estos tiempos que nos ha tocado vivir, la vida se ha vuelto compleja.

5.              No tocar, peligro de muerte.

6.              ¡No tocar!

7.              No me toques, no me gusta que me anden dando palmadas en la espalda.

8.              Tócate las narices, ahora dice que él ni dio palabra de nada.

9.              Te tocó la china.

10.          Este mes nos toca a nosotros limpiar las escaleras de la casa.

11.          ¿Cuántos somos? ¿A cuánto tocamos?

12.          Repartimos la herencia y a mí me tocaron unas tierras de cultivo que no valen para nada.

13.          Le tocaron unos milloncetes en la lotería de Navidad.

14.          ¿A quién le toca ahora? Que pase.  

 

valer

 

1.          Eso no vale la pena.

2.          ¿Y para qué vale eso?

3.          Esto no vale para nada.

4.          Es un inútil este chico, no vale para nada.

5.          Eres una calamidad, no vales para nada.

6.          Un piso en el centro de Madrid vale hoy mucho.

7.          El piso fue caro, pero valer lo vale.

8.          Bueno, entonces nos vemos mañana, ¿vale?

9.          Un solar en Marbella vale hoy un huevo. [vulg.]

10.     Eso vale un Potosí.

11.     Eso vale un ojo de la cara.

12.     Eso vale un riñón.

13.     Eso vale mucha plata.

14.     Eso vale un dineral.

15.     ¿Cuánto vale esto?

16.     Oye, eso no vale, estás haciendo trampa.

17.     Bueno, vale.

 

andar

 

«La solución está en andar», me dijo el médico, «camine usted una hora diaria y vuelva al mes que viene». «De acuerdo, pero a dónde voy». «No hace falta que vaya a ningún sitio, hombre de Dios, dé vueltas al barrio o cómprese un pasillo eléctrico para regular la velocidad a su gusto». Los primeros días fui al parque y vi, en efecto, a mucha gente yendo con frenesí de un lado a otro sin quedarse en ninguno. Daba la impresión de que acabaran de estrenar las piernas y pretendieran recuperar el tiempo o los kilómetros perdidos. Algunos corrían para llegar antes a donde no iban, pensé, o quizá porque habían permanecido sentados más tiempo que los otros y el médico les había puesto una penitencia mayor.

Yo me movía entre ellos observando el reloj para fingir que era una persona ocupada. Pero no engañaba a nadie. ¿A dónde va a ir uno a las nueve de la mañana, en chándal, y parque a través? A las dos semanas, viendo que no me hacían caso, dejé de disimular y empecé a pasar inadvertido. A la tercera, me coloqué unos auriculares en los oídos ocultando los extremos libres bajo la sudadera, para que no se notara la ausencia del casete. Lo aprendí de un jubilado al que un día se le cayeron los cascos delante de mí y me hizo un guiño cómplice, como si se tratara de un truco habitual. A la cuarta, había perdido dos kilos, y con ellos, la fe en la lógica.

Así que me compré un pasillo eléctrico y cada mañana andaba 10 kilómetros con los ojos cerrados sin salir del cuarto de estar. Entonces comencé a llegar sin proponérmelo a una biblioteca irreal con vidrieras góticas y funcionarias encuadernadas en piel, que me llamaban por mi nombre. Mi familia ha escondido el pasillo para que deje de ir. Pero no me importa, porque me he hecho con una bicicleta estática y llego antes. Lo que me cuesta es volver. 

[Juan José Millás, en El PAÍS, 07-11-97]

 


 

Los hombres que están siempre de vuelta en todas las cosas son los que no han ido a nunca a ninguna parte. Porque ya es mucho ir; volver, ¡nadie ha vuelto!

[Antonio Machado]

 

Kleinere Texte

 

1.          Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.

2.          "Worauf schwören Sie, um im Sommer kühl zu bleiben?"

3.          Acht Teamchefs bleiben im Amt.

4.          Viele Helden des Widerstandes gegen Hitler sind unbekannt geblieben.

5.          Studium bleibt doch gebührenfrei.

6.          Unsere Öffnungszeiten bleiben auch in den Ferien gleich.

7.          Ayton Sennas Tod bleibt ungeklärt.

8.          Trotz russischer Angebote bleiben Bosniens Serben unnachgiebig.

9.          Die Sendung war wieder einmal so, wie man sie gerne hätte. Man sollte dabei bleiben.

10.     Das Wetter morgen: Es bleibt heiß, aber die Gewitterneigung nimmt zu.

11.     Wasser ist und bleibt der beste Durstlöscher.

12.     Der große Bellheim.  Der Film müsste heißen: Der unfähige Bellheim.

13.     Wo bleibt das Frühstück, ich habe Hunger.

14.     Ich fand es schwierig, beim Drehen dieser Komödie ernst zu bleiben.

15.     Bleib, wie du bist.

16.     Wiener bleiben, Europäer werden. Wir sind Europäer, Österreicher bleiben wir.

17.     Kommen und erleben Sie, was Kundendienst heißt.

18.     Ich bin sehr glücklich, dass ich das noch erleben darf.

19.     Erleben Sie Neuseeland.

20.     Spanisch lernen und Meer erleben.

21.     Für Psychiater, Bewährungshelfer und Gericht galt er als geheilt.

22.     Was heißt hier heiß? Der Sommer ist cool!

23.     Du machst nicht mehr mit? Was soll das heißen?

24.     Und das will was heißen.

25.     Das soll also heißen, dass Sie kandidieren werden?

26.     Was meinen Sie damit?

27.     Meinen Sie mich?

28.    Wen meinst du konkret?